Michael Jacksons Nachlassabrechnung enthüllt kuriose Posten
Der Nachlass von Michael Jackson (†50) hat im Jahr 2024 erneut gewaltige Summen an die Angehörigen des verstorbenen King of Pop ausgeschüttet. Das geht aus dem jährlichen Rechenschaftsbericht hervor, den die Nachlassverwalter John Branca und John McClain eingereicht haben und der TMZ vorliegt. Die Verteilung fällt dabei denkbar üppig aus: Paris Jackson (28) erhielt rund 5,8 Millionen Euro, während ihr Bruder Prince Jackson (29) auf etwa 5,9 Millionen Euro kam. Für Bigi Jackson flossen immerhin rund 2,8 Millionen Euro und an Michaels Mutter Katherine Jackson (96) gingen Leistungen von über 3,7 Millionen Euro. Die Dokumente offenbaren neben immensen Steuer- und Juristenhonoraren auch wunderbar skurrile Details: Neben Beträgen im sechs- und siebenstelligen Bereich tauchen in der Liste nämlich auch Ausgaben für Kuchen, Partyluftballons, Parktickets und eine Tankkarte auf.
Dass Alltagsartikel wie Gebäck oder Parkgebühren überhaupt in offiziellen Finanzberichten auftauchen, liegt an einem bürokratischen Kniff: Weil der Nachlass wegen langjähriger Steuerfehden nie final an die Erben überschrieben werden konnte, läuft das Leben der Angehörigen über ein streng überwachtes Treuhand-Modell. Statt den Erben einfach Millionen zu überweisen, begleichen die Nachlassverwalter jeden noch so kleinen Beleg direkt. So erklären sich auch die Posten von Paris: Allein 17.000 Euro kosteten ihre Trips im April 2024, während beispielsweise die Unterbringung ihres Wagens mit 1.800 Euro zu Buche schlug. Bei Prince übernahm die Verwaltung unter anderem eine Steuerforderung von 4,5 Millionen Euro – gerahmt von etlichen Abbuchungen über seine Tankkarte. Den charmantesten Beleg-Salat reichte jedoch Großmutter Katherine ein: Neben Anwaltsgagen fanden sich dort 1.100 Euro für das Chocolate Art Lab, 220 Euro für Luftballons, 130 Euro für Edel-Kuchen von Cordie Cakes, 4.600 Euro für Parkservice und 370 Euro für die Putzkolonne.
Dass der Nachlass die aufgekommenen Kosten der Familie so detailliert aufschlüsselt, hat im Hause Jackson Tradition. Bereits 2021 wurden für Paris rund 2,6 Millionen Euro freigemacht, die neben Miete und Steuern auch in kreative Selbstverwirklichung flossen – wie etwa den Dreh des Musikvideos zu ihrem Song "Let Down". Laut Verwalter Branca wird das Gesamterbe des 2009 verstorbenen Popstars mittlerweile auf über 915 Millionen Euro taxiert. Neben der Mutter gehören weiterhin die drei Kinder Prince, Paris und Bigi zu den direkten Nutznießern des weltberühmten Imperiums.



























