"Ausgelöscht": Michelle reflektiert die Trennung von Eric
In den vergangenen Monaten ist es ruhiger um Michelle (54) geworden – nun meldet sich die Schlagersängerin mit sehr persönlichen Einblicken zurück. In einer neuen Folge des Podcasts "Ungefiltert On Fire" spricht sie ausführlich über die Trennung von Eric Philippi und den Schmerz, den sie danach durchlebt hat. Besonders bitter: Noch Mitte Februar hatte der Sänger ihr bei ihrem bis dahin letzten großen Auftritt vor Tausenden Fans erneut einen Heiratsantrag gemacht. Nur drei Wochen später war ihre Beziehung vorbei. Michelle war fest davon überzeugt gewesen, in ihm den Mann fürs Leben gefunden zu haben. Umso härter traf sie das Liebes-Aus: "Das war wirklich ganz, ganz, ganz, ganz schlimm für mich. Ich bin in meiner Wohnung rumgekrabbelt auf allen vieren und ich dachte, ich kriege keine Luft mehr und ich sterbe. So hat mein Herz wehgetan, wirklich! Mit 54", schildert Michelle im Podcast.
Um den Trennungsschmerz zu verarbeiten, suchte Michelle schließlich auf ungewöhnliche Weise Hilfe. Sie wandte sich an ein Medium namens Gary und nahm an einer großen Heilersitzung teil. Auf der anschließenden Heimfahrt schaltete die 54-Jährige ihre übliche Dramamusik ein. Dabei dachte sie ganz bewusst an Eric und rief sich Erinnerungen ins Gedächtnis, die sie zuvor besonders verletzt hatten. Doch anstatt erneut von Trauer überwältigt zu werden, bemerkte sie plötzlich eine für sie überraschende emotionale Distanz. "Und plötzlich merke ich, dass das mich überhaupt gar nicht mehr juckt", schildert Michelle. Ihre Gefühle für den Ex-Partner seien nach der Sitzung wie verschwunden gewesen. "Ich habe das Gefühl gehabt, das ist ein Mensch, der vielleicht in irgendeinem Leben mal eine Rolle gespielt hat. Aber ich habe gar keinen Bezug zu diesem Menschen", erklärt die Musikerin. Der Schmerz, der sie kurz zuvor noch körperlich an ihre Grenzen gebracht habe, sei plötzlich nicht mehr da gewesen.
Rückblickend sieht Michelle die Beziehung als prägende Erfahrung. Eric habe eine bestimmte Aufgabe in ihrem Leben gehabt und sie habe diesen Schmerz durchleben müssen, erklärt sie im Podcast. Nach der Sitzung bei Gary habe sich die Musikerin etwa zwei Wochen lang in einem Heilungsprozess befunden. In dieser Zeit habe ihr Kopf vibriert und sich stark erhitzt. Ihre Bilanz fällt drastisch aus: "Ich habe heute noch das Gefühl, ich schwöre, ich war mit diesem Menschen niemals zusammen", betont sie. Über die Arbeit des Mediums sagt sie schlicht: "Und die haben den einfach ausgelöscht." Die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit lösen bei ihr demnach keine Gefühle mehr aus – weder Wut noch Trauer.


























