Sarah Ferguson schlief aus purer Angst mit offenen Augen
Angst vor Gespenstern unterm Bett? Für Sarah Ferguson (66) ist das keine Sorge, die man automatisch mit der Einschulung ablegt. 1996, kurz nach der Scheidung von Andrew Mountbatten-Windsor (66), gewährte die Herzogin der kanadischen Talkmasterin Dini Petty einen erstaunlichen Einblick in ihr nächtliches Nervenkostüm: Statt sich entspannt ins Kissen zu kuscheln, saß die Aristokratin allabendlich kerzengerade im Bett und starrte mit aufgerissenen Augen ins Dunkel. Laut CTV gestand sie rückblickend: "Ich schlief mit offenen Augen, weil ich solche Angst vor der Dunkelheit hatte. Ich dachte, wenn ich mit offenen Augen schlafen würde, könnte ich alle Gespenster sehen, die auf mich zukommen."
Dini fasste den damaligen Zustand ihrer Gästin als eine völlig überwältigende Angst vor der Dunkelheit zusammen und wollte wissen, wie die Herzogin diese Dämonen schließlich in den Griff bekommen habe. Die Antwort fiel überraschend tiefgründig aus: Hinter den vermeintlichen Geistern hätten in Wahrheit ganz andere Schatten gesteckt. Wie Sarah erklärte, sei ihr klar geworden, dass ihre Furcht vor der Dunkelheit eigentlich eine Angst vor den Dämonen in ihr selbst und ihren Sorgen gewesen sei. Irgendwann habe sie sich schlicht als Überlebende begriffen – und damit sei auch die nächtliche Dauerwache überflüssig geworden: "Ich bin immer noch hier. Plötzlich wurde mir klar, dass eigentlich alles in Ordnung ist. Alles ist okay. Es ist ein langer Weg und ein großer Kampf, aber ich bin hier, und es ist in Ordnung."
Das TV-Gespräch fiel in eine Zeit, in der bei Fergie ohnehin kaum ein Stein auf dem anderen blieb: Neben ihren Ängsten sprach sie damals auch über das Ende ihrer Ehe mit Andrew und ihren Abschied aus der royalen Familie. Ein weiteres Thema war die Erziehung der beiden gemeinsamen Töchter Prinzessin Beatrice (38) und Prinzessin Eugenie (36). Bizarre Ängste sind auf den Fluren der Paläste allerdings überraschend weit verbreitet: Eugenie soll – ebenso wie Königin Camilla (79) – mit Flugangst zu kämpfen haben. Auch Prinz William (44) und Prinz Harry (42) sprachen bereits offen darüber, dass öffentliche Auftritte sie nervös machen können. Harry berichtete zudem von einer Agoraphobie, die ihn in der Vergangenheit begleitet hat. Gespenster am Bettrand hat allerdings bislang keiner von ihnen zu Protokoll gegeben.























