Barry Manilow feiert großes Comeback nach seiner Krebspause
Sechs Wochen lang hat Barry Manilow (83) sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, um sich auf seine Gesundheit zu konzentrieren. Der Musiker war an Lungenkrebs erkrankt und hatte sich im Dezember des vergangenen Jahres einer Operation unterzogen. Um wieder zu vollen Kräften zu kommen, hatte er eine Pause von jeglichen Shows und Auftritten eingelegt. Nun steht er jedoch wieder auf der Bühne. Wie Page Six berichtet, feierte er in Las Vegas sein großes Comeback. Für einen überraschenden Höhepunkt sorgte dabei das Publikum selbst: Die Zuschauer ließen eine Konzerttradition aus den 1970er-Jahren wieder aufleben und warfen Unterwäsche auf die Bühne. Zuerst landete eine Boxershort vor den Füßen des Musikers, kurz darauf folgte ein pinkfarbenes Exemplar. Der Sänger nahm es mit Humor und scherzte: "Soll ich das etwa in die Wäsche geben?"
Der Saal des International Theater soll komplett ausverkauft gewesen sein. Die zahlreichen Fans begrüßten Barry sichtlich erfreut. Laut dem Medium soll er auf der Bühne gesagt haben: "Ich habe eine gute Zeit mit euch! Das ist das erste Mal seit langer Zeit, dass ich wieder hier bin. Ich habe einige medizinische Probleme, aber ich bin zurück!" Seine Residency in Las Vegas soll mit weiteren Terminen bis zum Jahresende fortgesetzt werden. Vor der jüngsten Pause hatte der "Mandy"-Interpret innerhalb von nur 68 Tagen 29 Shows gespielt. Nach dem Ende seiner Sommertour im August räumte er ein, das Pensum sei offenbar zu hoch gewesen, und kündigte eine Auszeit bis zum 8. Oktober an.
Kurz vor der sechswöchigen Pause hatte Barry seine Fans in große Sorge versetzt. Im August hatte er zwei Konzerte, die Teil der Residency waren, kurzfristig absagen müssen. Als Gründe nannte sein Team damals technische Probleme sowie Schwierigkeiten mit der Stimme. Vor dem Hintergrund der Krebserkrankung reagierten zahlreiche Fans beunruhigt und richteten Genesungswünsche an den Musiker. Mit der Rückkehr an seinen langjährigen Spielort in Las Vegas knüpfte er nun auch an frühere Konzertzeiten an: Der Brauch, Unterwäsche auf die Bühne zu werfen, reicht laut Page Six bis in die 1970er-Jahre zurück.























