Nach Krebs-Operation: Barry Manilow bangt um seine Stimme
Barry Manilow (82) macht seine Fans mit einem sehr persönlichen Geständnis nachdenklich: Der Sänger hat verraten, dass er nach einer Operation an der Lunge um seine Stimme bangt. In der US-Show "Good Morning America" sprach Barry jetzt mit Journalist Chris Connelly offen über die Folgen seiner linksseitigen Lungenlappenentfernung, die wegen seines Lungenkrebses notwendig war. Der Musiker erzählte, dass er seinen ersten Soundcheck nach dem Eingriff bereits hinter sich hat – und sich selbst nicht wiedererkannte. Der Auftritt in der TV-Sendung, der am Montag ausgestrahlt wurde, markiert eines seiner ersten großen Interviews seit der Diagnose.
Im Gespräch mit ABC News schilderte Barry, wie drastisch sich die Situation auf seine Karriere auswirkt. "Meine Stimme – ich weiß nicht, ob sie wiederkommt", erklärte der Grammy-Gewinner und fügte hinzu, dass er beim Soundcheck vor etwa einem Monat völlig fremd geklungen habe. Die Ärzte hatten bei einer Untersuchung seiner Hüften im November zunächst ein MRT gemacht und im Anschluss wegen einer überstandenen Bronchitis auch die Lunge überprüft. Dort entdeckten sie schließlich den gefürchteten Fleck, den Barry selbst als "den Punkt, den man nie haben will" beschrieb. Kurz darauf folgte die Operation an seinem linken Lungenflügel. Der Sänger betonte in der Sendung zwar, dass er sich insgesamt "gut" fühle, gleichzeitig dauere die Erholung deutlich länger als von ihm erwartet.
Trotz der gesundheitlichen Belastung plant Barry seinen beruflichen Alltag weiter: Sein neues Album "What a Time" soll bereits am 5. Juni erscheinen, außerdem stehen Konzerte und eine weitere Las-Vegas-Residency auf dem Programm. Der Musiker, der am 17. Juni seinen 83. Geburtstag feiert, freut sich zwar auf die Bühne, hat aber großen Respekt vor dem ersten Auftritt nach der Operation. "Ich kann es nicht erwarten, zurückzukommen. Ich bin in guter Form, ich bin bereit. Ich hoffe nur, dass meine Stimme da ist", erklärte er. Er gestand, dass er befürchte, bei der Rückkehr auf die Bühne emotional zu werden: "Ich möchte wirklich nicht auf der Bühne weinen, aber ich weiß nicht, ob ich das diesmal zurückhalten kann." In den vergangenen Monaten hatte Barry bereits in Interviews ausführlicher über seine Diagnose und den langen Heilungsprozess gesprochen und erzählt, warum er sich trotz allem als "einen der Glücklichen" sieht. Zudem hatte der Songwriter kürzlich auch seine Entscheidung thematisiert, viele Jahre lang nicht offen über seine Sexualität zu sprechen.





