Barry Manilow dachte, er würde niemals Krebs bekommen
Barry Manilow (82) hat offen über den Kampf mit seiner Krebserkrankung gesprochen. Im Dezember 2025 wurde bei dem 82-jährigen Sänger nach wiederholten Bronchitis-Beschwerden bei einer MRT-Untersuchung Lungenkrebs festgestellt. Die Ärzte stellten einen bösartigen Tumor in seiner linken Lunge fest, der anschließend entfernt wurde. Gegenüber der Los Angeles Times verriet Barry nun, er habe die Diagnose nie erwartet, da er mit seiner Musikkarriere "zu beschäftigt" gewesen sei: "Ich hätte nie gedacht, dass Krebs mich erwischen würde – das stand nicht auf dem Plan."
Laut BANG Premier habe Barry sogar einen Deal mit seinen Ärzten ausgehandelt: "Ich beende die paar Shows, die ich noch habe, dann gehe ich ins Krankenhaus." Doch dann kam es unerwartet zu Komplikationen: "Das sollte eigentlich eine klare Sache sein – er hatte sich zum Glück noch nicht ausgebreitet. Aber dann schlug mein Vorhofflimmern zu, Sodbrennen kam dazu und eine Lungenentzündung. Sie brachten mich sieben Tage auf die Intensivstation." Nach der Operation nahm Barry deutlich ab, und mehrere Konzerttermine mussten verschoben werden. Seine Rückkehr auf die Bühne verzögert sich seither. Die ungewohnte Pause beschreibt der Sänger gegenüber der Los Angeles Times nur mit einem Wort: "Qual".
Barry befindet sich weiterhin in Genesung und betrachtet seine Erkrankung inzwischen aus einer neuen Perspektive. Im Gespräch mit der Los Angeles Times schildert der Sänger, dass er sich erstmals nicht mehr selbst als Taktgeber seines Alltags sah, sondern sich vollständig in die Hände von Ärzten, Pflegern und seinem Umfeld begeben musste. "Album machen, auf Tour gehen, zurückkommen, neues Album aufnehmen, auf Tour gehen – so war mein Leben seit Jahren. Und das mag ich", so Barry. "Jetzt muss ich einfach gesund werden und tun, was die Ärzte mir sagen. Das ist der einzige Ausweg."







