Heino versteigert geliebtes Auto von seiner Hannelore (†)
Heino (87) scheint in seinem Leben ordentlich Platz schaffen zu wollen: Der Sänger möchte sich von zahlreichen persönlichen Erinnerungsstücken trennen. Wie Bild jetzt berichtet, sollen insgesamt 1.000 Gegenstände aus dem Besitz des Musikers versteigert werden und damit neue Eigentümer finden. Besonders im Fokus steht dabei ein Fahrzeug, das eng mit seiner Frau Hannelore (†81) verbunden ist: Auch ihr geliebtes Auto soll unter den Hammer kommen. Einen ersten Einblick in die geplante Auktion gewährte Heino dem Bild-Reporter Mark Pittelkau bei einem persönlichen Besuch. Dabei zeigte der Interpret, von welchen Besitztümern er sich künftig trennen möchte. Wann und wo die Versteigerung genau stattfinden soll, ist bislang allerdings noch nicht bekannt.
Dass es bei der Auktion nicht nur um einige wenige Alltagsgegenstände geht, wird im Bericht deutlich. Unter den insgesamt 1.000 Objekten befinden sich laut der Zeitung auch einige von Heinos wertvollsten Stücken. Während des Besuchs führte der Musiker dem Reporter vor, welche seiner Besitztümer demnächst in andere Hände übergehen sollen. Eine besondere Rolle spielt dabei der Wagen, der als Hannelores Lieblingsauto beschrieben wird. Angaben zum Modell, zum Alter des Fahrzeugs oder zu einem möglichen Schätzwert machte das Blatt allerdings nicht. Auch die Frage, mit welchem Startgebot potenzielle Käufer rechnen müssen, bleibt vorerst offen. Fest steht lediglich, dass der Schlagerstar zahlreiche Habseligkeiten zusammengetragen hat, die nun versteigert werden sollen.
Dass Heino ausgerechnet auch Hannelores Lieblingsauto abgeben will, dürfte ihm nicht leichtfallen. Noch vor rund zwölf Monaten hatte er in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen offen darüber gesprochen, wie sehr ihn ihr Tod weiterhin beschäftigt. "Der Tod von Hannelore hängt mir natürlich schon noch nach. Wir waren 44 Jahre zusammen und haben so viele glückliche Momente gemeinsam erlebt", sagte er damals. Umso mehr wirkt der geplante Verkauf wie ein weiterer, schmerzhafter Schritt, um Abschied zu nehmen und Platz für einen neuen Lebensabschnitt zu schaffen. Trotz seiner Trauer hatte Heino im Interview aber auch gezeigt, dass er nach vorn schaut. In Kitzbühel gebe ihm sein geregelter Alltag Halt, außerdem wolle er auch beruflich aktiv bleiben. So plante er damals schon, bis zu seinem 100. Geburtstag regelmäßig im Bierkönig auf Mallorca auf der Bühne zu stehen.

























