

Johann Lafer über seinen Krebs: "Ich fühle mich besser"
Johann Lafer (69) hat zum ersten Mal offen über seine Lymphdrüsenkrebserkrankung gesprochen. Als Gast in der Talkshow "DAS! Rote Sofa" erzählte der TV-Koch, dass seine Therapie spürbare Erfolge zeigt. Besonders die letzten Wochen haben ihm wieder Mut und Hoffnung gemacht. "Ich freue mich, weil ich doch in den letzten drei, vier Wochen gemerkt habe, dass der Kampf, den ich zuvor geführt habe, sich lohnt", erklärte er laut RTL in der Sendung. Abgeschlossen ist die Therapie damit allerdings noch nicht. "Es ist natürlich nicht zu Ende, aber ich kann nur sagen: Ich fühle mich besser. Ich bin auf dem Weg, den man sich wünscht, wenn man sowas hat", schilderte er seinen derzeitigen Zustand. Der Starkoch machte aber auch deutlich, dass er weiterhin diszipliniert an seiner Genesung arbeiten muss. Für die spürbaren Fortschritte zeigte sich Johann überaus dankbar.
Seine Diagnose hatte der gebürtige Österreicher Ende Mai 2026 öffentlich gemacht. Auf Instagram teilte er damals mit, dass bei ihm ein "indolentes, also niedrig-malignes und nicht aggressives Non-Hodgkin-Lymphom" festgestellt worden sei. Die Therapie umfasst unter anderem eine Chemotherapie, die für den Spitzenkoch spürbare Folgen hatte: Vorübergehend war sein Geschmackssinn komplett weg. Auch äußerlich ist die Krankheit nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. In den letzten Monaten hat Johann deutlich an Gewicht verloren und die Kilos bisher nicht wieder zugenommen. Für ihn selbst spielt das Gewicht aber keine Hauptrolle. Viel entscheidender sei bei der Bewältigung der Krankheit, dass Körper und Psyche im Einklang sind. Dass all das nicht leicht zu verarbeiten ist, machte er im Gespräch mit "DAS! Rote Sofa" deutlich: "Insgesamt ist es ein sehr großes Paket, das man erleiden muss."
Die Erkrankung hat auch Johanns Blick auf sich selbst und seine Mitmenschen verändert. "Ich bin viel nachdenklicher und auch sehr viel bewusster im Umgang mit mir selber und mit meinem Umfeld", erzählte er im NDR-Talk. Heute spürt er eine viel tiefere Dankbarkeit – vor allem, weil man in schweren Zeiten Beistand von anderen braucht. Ganz besonders betonte der TV-Koch dabei die Arbeit der Ärzte und des Pflegepersonals. Ein großes Dankeschön richtete er außerdem an alle, die ihm persönliche Nachrichten und liebe Genesungswünsche geschickt haben. Seinen Auftritt nutzte Johann zudem, um sich an andere Betroffene zu richten: Er wünsche allen erkrankten Menschen alles Gute, "denn das Schicksal ist manchmal nicht einfach".
























