Narzissmus-Vorwurf: Joe Manganiello kontert Ex Sofia Vergara
Joe Manganiello (49) hat sich erstmals zu einem möglichen Narzissmus-Vorwurf aus dem Umfeld seiner Ex-Frau Sofia Vergara (54) geäußert. Eigentlich war der Schauspieler bei "CBS Mornings" zu Gast, um über seine Memoiren "Bloodlines" zu sprechen. Doch Moderatorin Gayle King (71) wollte auch wissen, was er von einer Instagram-Story seiner Ex hält. Sofia hatte darin einen Beitrag ihres Sohnes Manolo Gonzalez Vergara (35) geteilt, der einen "guten Mann" mit einem "narzisstischen Mann" verglich. Joe ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen, fand aber klare Worte: "Nun, ich denke, jeder, der das gesagt hat, sollte zuerst das Buch lesen und verstehen, worum es darin wirklich geht, denn darum geht es nicht. Es geht um das Leid, das ich durchgemacht habe." Seine Geschichte handle vor allem von zwei Dingen, erklärte er: vom "Überleben" und von "Hoffnung".
In "Bloodlines" berichtet Joe von einer schweren Autoimmunerkrankung, die ihn beinahe das Leben gekostet hätte, und davon, wie er sich körperlich und seelisch zurückkämpfte. Die ersten Symptome traten demnach kurz nach seiner Hochzeit mit Sofia im Jahr 2015 auf. Auch das Scheitern ihrer Ehe lässt er nicht aus. Durch die Krankheit habe die Beziehung irgendwann "jegliche Emotionalität verloren", schreibt er. Zudem schildert Joe, dass Sofia ihm Umarmungen verweigert habe und sich über seinen Chihuahua lustig gemacht habe. Trotzdem wolle er mit seinem Buch nicht in erster Linie über die Trennung sprechen. Gegenüber People betonte er, diese sei "nicht der Sinn des Buches" gewesen, sondern ein Teil seiner persönlichen Geschichte. "Ich sage in dem Buch die Wahrheit, selbst wenn sie extrem schmerzhaft ist", erklärte er. Und weiter: "Es ist [auch] vielschichtig und nichts, das sich in einen kurzen O-Ton pressen lässt. Dieses Buch wurde geschrieben, weil ich möchte, dass die Menschen wissen, wer ich bin, und ich musste sehr lange verbergen, wer ich war."
Für Gesprächsstoff hatte der Instagram-Beitrag von Sofia und ihrem Sohn bereits kurz vor der Veröffentlichung der Memoiren gesorgt. Darin ging es sinngemäß darum, dass man es einem Narzissten niemals recht machen könne: Egal, wie viel man gebe, am Ende werde man selbst zum Bösewicht erklärt. Ob der Beitrag tatsächlich auf Joe abzielte, ist allerdings nicht bestätigt. Sofia und Joe hatten sich 2023 nach sieben Jahren Ehe getrennt. Später erklärte die Schauspielerin, unterschiedliche Wünsche beim Thema Kinder hätten zur Trennung geführt. Joe habe Nachwuchs gewollt, während sie selbst keine "alte Mutter" mehr sein wollte. Der Schauspieler widersprach dieser Darstellung jedoch schon damals. In seinem Buch erklärt er nun, dass ihn seine Erkrankung dazu gebracht habe, die Familienplanung nicht weiterzuverfolgen.

























