Manager und Bruder geben Gesundheitsupdate zu Haftbefehl
Nach den gesundheitlichen Problemen von Haftbefehl (40) gibt es nun ein offizielles Update aus seinem engsten Umfeld. Sein Manager Erfan Bolourchi und sein Bruder Cem Anhan, der als Rapper Capo bekannt ist, berichten gegenüber der Deutschen Presse-Agentur von vorsichtigen Fortschritten. "Aykut geht es von Tag zu Tag besser, und er gewinnt zunehmend an Kraft", heißt es in der gemeinsamen Einschätzung der beiden. Trotz dieser positiven Entwicklung wird der Musiker vorerst nicht auf die Bühne zurückkehren. Seine für Oktober geplanten Konzerte in Düsseldorf und Berlin wurden abgesagt. Unter ärztlicher Aufsicht soll Aykut sich nun vollständig auf seine Erholung konzentrieren. Wann er wieder öffentlich auftreten kann, geht aus der Stellungnahme nicht hervor. Klar ist jedoch: Weitere Shows kommen für ihn momentan nicht infrage, auch wenn der Rapper seine Fans offenbar nur ungern warten lässt.
Vor allem Haftbefehls Konzert in Frankfurt Ende September soll viel Kraft gekostet haben. Erfan zufolge wollte Aykut den Auftritt dennoch unbedingt für seine langjährigen Fans spielen. Sein engstes Umfeld habe sogar versucht, ihn von einer Absage zu überzeugen – ohne Erfolg. Der 40-Jährige habe für die Menschen spielen wollen, die Geld für Tickets ausgegeben, eine lange Anreise auf sich genommen und sich auf den Abend gefreut hätten. Auch die Shows in Düsseldorf und Berlin wollte er nach Angaben von Erfan unbedingt absolvieren, um niemanden zu enttäuschen. Sein Gesundheitszustand lasse weitere Auftritte derzeit jedoch nicht zu. "Seine Gesundheit hat nun jedoch oberste Priorität. Deshalb braucht er zunächst eine Pause von öffentlichen Auftritten, um neue Kraft zu schöpfen und sich ganz auf seine Genesung zu konzentrieren", erklärte der Manager gegenüber dem Newsportal.
Mit gesundheitlichen Problemen kämpft Haftbefehl bereits seit Längerem. Nachdem er im Sommer mehrere Festivalauftritte kurzfristig abgesagt hatte, kündigte er im Juni eine Pause an und zog sich aus der Öffentlichkeit zurück. Als zusätzliche Belastung nannte er damals die große Aufmerksamkeit rund um die Netflix-Dokumentation über sein Leben. Darin spricht er offen über seine Drogensucht und die Folgen seines Kokainkonsums. Laut Bild soll Aykut Anfang Oktober nach massivem Kokainkonsum zeitweise in Lebensgefahr geschwebt haben. In dem Bericht war von bis zu 30 Gramm Kokain die Rede. Außerdem hieß es, Aykut sei in ein künstliches Koma versetzt und beatmet worden. Später meldete die Zeitung dann vorsichtige Entwarnung: Er sei aus dem künstlichen Koma geholt worden und müsse nicht mehr beatmet werden. Ein Familiensprecher sagte: "Er ist wieder da, er ist auf dem Weg der Besserung. Nun muss man abwarten, was die Ärzte sagen, wie sich seine Werte entwickeln."























