Hoher Konsum: Haftbefehl schwebte in "akuter Lebensgefahr"

Hoher Konsum: Haftbefehl schwebte in "akuter Lebensgefahr"

- Promiflash Redaktion
Lesezeit: 2 min
Promiflash.de bei Google bevorzugenPromiflash.de bei Google bevorzugen

Große Sorge um Haftbefehl (40): Der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, soll Anfang Oktober nach massivem Kokainkonsum in Lebensgefahr geschwebt haben. Wie die Bild berichtet, soll der Musiker bis zu 30 Gramm der Droge konsumiert und anschließend über Unwohlsein geklagt haben. Sein Zustand habe sich daraufhin so stark verschlechtert, dass die behandelnden Ärzte zeitweise um sein Leben fürchteten. Dem Bericht zufolge wurde Haftbefehl in ein künstliches Koma versetzt und beatmet. Noch immer soll er auf der Intensivstation einer Schweizer Klinik liegen, wo ihm mehrere Angehörige zur Seite stehen. Von seiner Familie wurde bislang lediglich bestätigt, dass sich der Rapper unter ärztlicher Aufsicht befindet und sich auf seine Gesundheit konzentrieren muss.

Inzwischen soll es jedoch vorsichtig Entwarnung geben. Nach Informationen der Bild wurde Haftbefehl aus dem künstlichen Koma geholt und muss nicht mehr beatmet werden. Er könne mittlerweile sogar wieder sitzen und laufen. "Er ist wieder da, er ist auf dem Weg der Besserung. Nun muss man abwarten, was die Ärzte sagen, wie sich seine Werte entwickeln", erklärte ein Familiensprecher gegenüber der Zeitung. Auch sein Bruder Cem Anhan, der als Rapper Capo bekannt ist, meldete sich am Sonntagabend bei den Fans. "Mein Bruder kann gerade selbst nicht zu euch sprechen, denn er befindet sich aktuell unter ärztlicher Aufsicht und muss sich gerade voll und ganz auf seine Gesundheit konzentrieren", teilte er in den sozialen Medien mit. Die Familie habe deshalb gemeinsam mit Haftbefehl beschlossen, seine anstehenden Konzerte abzusagen. Betroffen ist unter anderem der geplante Auftritt am 15. Oktober in Düsseldorf. Wann der Musiker wieder auf der Bühne stehen kann, ist derzeit unklar.

Dass Haftbefehl seit vielen Jahren mit einer Kokainabhängigkeit kämpft, hat er selbst mehrfach öffentlich gemacht. In der 2025 erschienenen Netflix-Dokumentation "Babo – Die Haftbefehl-Story" sprach er offen über seine Sucht, die bereits in seiner Jugend begann. "Ein Gramm links, ein Gramm rechts, alle 20 Minuten", beschrieb er darin seinen damaligen Konsum. Auch eine frühere Überdosis, nach der er reanimiert werden musste, thematisierte er. "Ich war praktisch tot", erinnerte er sich. Anfang 2026 gewährte der Musiker im RTL+-Podcast "Nina & Aykut" weitere Einblicke. Dort erzählte er seiner Ehefrau Nina Anhan, dass er über einen Zeitraum von drei Jahren täglich 20 Gramm Kokain genommen und dafür monatlich rund 15.000 Euro ausgegeben habe. Zahlreiche Therapien und Rückfälle prägten seinen langen Kampf gegen die Sucht.

Haftbefehl im Dezember 2018
Imago
Haftbefehl im Dezember 2018
Xatar und Haftbefehl live beim splash! Festival 2016 in Ferropolis
Imago
Xatar und Haftbefehl live beim splash! Festival 2016 in Ferropolis
Haftbefehl im Juni 2020 in Hannover
ActionPress
Haftbefehl im Juni 2020 in Hannover
Wie findet ihr es, dass Haftbefehls Familie die Fans über seinen Zustand informiert hat?