Nach Tod von Drakeo the Ruler: Familie erzielt eine Einigung
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Nach Tod von Drakeo the Ruler: Familie erzielt eine Einigung

- Anita Ehlert
Lesezeit: 3 min
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Fast fünf Jahre nach dem gewaltsamen Tod von Drakeo the Ruler (†28) gibt es eine juristische Einigung: Der Nachlass des US-Rappers hat sich mit dem Konzertveranstalter Live Nation und mehreren weiteren Unternehmen auf einen Vergleich verständigt. Das geht aus neuen Gerichtsunterlagen hervor, die TMZ vorliegen. Neben Live Nation zählen demnach auch Hollywood Elite Security, Inc. und Black Tide Events, LLC zu den beteiligten Firmen. Wie die Vereinbarung im Detail aussieht, ist bislang allerdings nicht öffentlich bekannt. Auch über eine mögliche Vergleichssumme machen die Dokumente keine Angaben. Zudem scheint der Abschluss noch an bestimmte Voraussetzungen geknüpft zu sein: Endgültig wirksam wird der Deal laut den Dokumenten erst dann, wenn bestimmte Vorgaben innerhalb von 45 Tagen nach der Unterzeichnung der Vergleichspapiere erfüllt werden. Welche Schritte in diesem Zeitraum erfolgen müssen, bleibt damit ebenso geheim wie die finanziellen Bedingungen des Deals.

Die Klage wegen widerrechtlicher Tötung war 2022 von Drakeos Bruder eingereicht worden. Hintergrund ist der Tod des Rappers, der im Dezember 2021 im Alter von 28 Jahren beim Festival "Once Upon a Time in L.A." ums Leben kam. Drakeo war während einer Auseinandersetzung im Backstagebereich niedergestochen worden. Später erlag er seinen schweren Verletzungen. Seine Familie machte anschließend unter anderem die Verantwortlichen des Festivals für die Tragödie verantwortlich. Sie hätten nicht ausreichend dafür gesorgt, dass der Künstler auf dem Gelände geschützt war. Gerade der Bereich hinter der Bühne hätte nach Auffassung seines Bruders ein geschützter Ort für Drakeo sein müssen. Die Sicherheitsvorkehrungen bezeichnete er laut TMZ als "nachlässig bis völlig abwesend". Die Klage richtete sich gegen mehrere Firmen, die an der Organisation und der Absicherung des Festivals beteiligt gewesen sein sollen.

In den juristischen Fokus geriet im Zusammenhang mit dem Tod des Rappers auch eine Firma von Snoop Dogg (54). Noch rund vier Monate vor dem Bekanntwerden der jetzigen Einigung ließ Snoop gerichtlich klären, ob sein Unternehmen für die Ereignisse bei dem Festival überhaupt haftbar gemacht werden könne. Mit einem Antrag auf ein summarisches Urteil wollte er erreichen, dass die seit 2022 laufende Klage in Bezug auf seine Firma vollständig abgewiesen wird. Dabei sollte das Gericht ohne ein reguläres Hauptverfahren über diesen Teil des Falls entscheiden. Ob und inwiefern sich der jetzt geschlossene Vergleich auf dieses Vorgehen auswirkt, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Aus den neuen Unterlagen geht laut TMZ weder hervor, ob Snoops Unternehmen zu den Parteien der Einigung zählt, noch welchen Stand sein Antrag inzwischen hat. Damit bleiben neben der Höhe einer möglichen Zahlung auch die Folgen der Vereinbarung für weitere Beteiligte vorerst offen.

Drakeo The Ruler bei Saweeties Freaknik-Geburtstagsparty in West Hollywood, 2. Juli 2021
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Drakeo the Ruler und T.I., Juli 2021
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