

Seltene Vase erzielt bei "Bares für Rares" einen Hammerpreis
Eine farbenfrohe Glasvase hat bei Bares für Rares für mächtig Wirbel gesorgt. Das Objekt, das Werner und Bernd aus Schleswig-Holstein mitgebracht hatten, leuchtet in Blau, Rot und Gelb, hört auf den Modellnamen "Grenadine" und geht auf einen Entwurf des italienischen Modedesigners Gianni Versace (†50) zurück. Die Vase wurde im Jahr 2000 in der aufwendigen Murrinenglas-Technik gefertigt. Eine eingeritzte Signatur auf der Unterseite und der noch vorhandene Originalaufkleber belegen die Herkunft des Stücks. Der Experte in der Sendung taxierte den Wert auf maximal 1.700 Euro – doch im Händlerraum entwickelte sich ein regelrechtes Bietergefecht um das ausgefallene Stück.
Die beiden Verkäufer hatten sich im Vorfeld mindestens 1.500 Euro erhofft. Die Gebote im Händlerraum starteten zunächst bei 1.000 Euro. Doch das Gebot kletterte rasch auf 1.500 und schließlich 1.600 Euro. Doch damit war noch nicht Schluss: Erst bei 2.000 Euro endete das Bieterduell. Die beiden Verkäufer liebäugelten kurz mit noch mehr Geld, schlugen dann aber ein und strichen 500 Euro mehr ein als ursprünglich erhofft.
Erst vor wenigen Tagen gab es bei "Bares für Rares" ebenfalls eine kleine Sensation, diesmal mit einem vermeintlichen Flohmarktschnäppchen. Verkäuferin Karin brachte eine auffällige Brosche ins Studio, die eigentlich ihrer Schwester gehörte, die krankheitsbedingt nicht selbst kommen konnte. Was lediglich wie ein schönes Schmuckstück wirkte, entpuppte sich als echte Antiquität aus den 1860er-Jahren: überwiegend 750er-Gold, dazu rund 90 Diamanten. Statt der erhofften 800 bis 900 Euro setzte der Experte den Wert deutlich höher an und taxierten die Brosche auf 3.000 bis 3.500 Euro. Im Händlerraum landete Karin am Ende bei 2.000 Euro.























