Sharon Osbourne ringt mit Ozzys letztem Konzertfilm
Mehr als ein Jahr nach dem Tod von Ozzy Osbourne (†76) kehrt der Musiker noch einmal auf die große Leinwand zurück: Ab dem 28. Oktober 2026 läuft der Konzertfilm "Ozzy & Black Sabbath: Back to the Beginning" in den Kinos. Er zeigt das Abschiedskonzert des Black-Sabbath-Frontmanns, das am 5. Juli 2025 über die Bühne ging. Für seine Witwe Sharon Osbourne (74) ist der Film allerdings schwer zu ertragen, wie sie nun gegenüber dem Rolling Stone erklärte. "Es war sehr schwer, einen großen Teil dieses Films anzusehen. Ich musste es tun, aber es war sehr, sehr schwer", gestand sie. Den Rückblick auf den Abend beschreibt sie als bittersüß.
Dass der Auftritt überhaupt stattfand, war jedoch keineswegs selbstverständlich. Unmittelbar vor dem Konzert hatte Ozzy eine Woche lang in einem englischen Krankenhaus gelegen. Seine Ärzte rieten ausdrücklich von dem Gig ab – laut Sharon warnten sie sogar davor, dass die Show ihn das Leben kosten könne. Der Sänger ließ sich davon jedoch nicht abbringen. "Das steht nicht zur Debatte. Das ist, was ich will. Ich weiß, dass ich sterbe. Wenn ich ein paar Monate meines Lebens verliere, will ich auf diese Weise gehen. Das ist, was ich will", habe er dem Rolling Stone zufolge beteuert. Gegenüber seiner Frau habe er zudem gesagt: "Weitere sechs Monate – was sollen die für mich ändern?" Die Familie respektierte seinen Wunsch und setzte den Auftritt schließlich um.
Nur gut zwei Wochen nach dem Auftritt starb der Sänger an einem Herzinfarkt. Zuvor hatte er mit einer Erkrankung der Herzkranzgefäße und mit Parkinson gelebt. Hätte Ozzy den fertigen Konzertfilm noch sehen können, hätte er nach Sharons Überzeugung vor allem sein Glück betont. "Wie viel Glück habe ich? Ich bin ein verdammter Glückspilz", hätte er sich laut Sharon vermutlich gefreut. Ihrer Erinnerung nach war sich der Sänger seines Glücks stets bewusst und nahm in seinem Leben nie etwas als selbstverständlich hin.


























