"Heated Rivalry"-Hauptdarsteller wollten sich nackt zeigen
Bei den Dreharbeiten zur queeren Eishockeyserie Heated Rivalry wären Hudson Williams (25) und Connor Storrie (26) offenbar bereit gewesen, für die intimen Szenen komplett blankzuziehen. Serienschöpfer, Autor und Regisseur Jacob Tierney (47) entschied sich jedoch bewusst dagegen. Das verriet er laut Out Magazine bei einem Podiumsgespräch mit Schauspieler Andrew Rannells (48) in New York, bei dem er sein neues Buch über die Produktion vorstellte. Jacob betonte, dass nicht die Offenheit seiner beiden Hauptdarsteller den Ausschlag gegeben habe, sondern seine eigene erzählerische Entscheidung: "Es ging darum, was ich zeigen wollte. Und ich habe gesagt: 'Ich zeige eure Penisse nicht!'" Hudson und Connor verkörpern in der Serie die beiden Eishockeyprofis Shane Hollander und Ilya Rozanov, deren Rivalität auf dem Eis sich abseits davon in eine heimliche Liebesbeziehung verwandelt.
Statt echter Nacktheit kamen am Set sogenannte Intimacy Garments zum Einsatz – spezielle Schutz- und Abdeckbeutel, die den Schauspielern bei den körpernahen Aufnahmen klare Grenzen ermöglichten. Zusätzlich stand dem Cast die Intimitätskoordinatorin Chala Hunter zur Seite. Jacob ließ die Sexszenen außerdem ähnlich wie einen Tanz choreografieren, damit sich die beiden Hauptdarsteller ganz auf die Gefühle ihrer Figuren konzentrieren konnten. "Vor den Sexszenen reden wir nicht primär über die Bewegungen, sondern: 'Wo stehst du gerade emotional? Was zieht deine Figur hieraus? Du bist traurig, du versuchst, ihn aufzubauen.' Es ist immer noch Storytelling – und das ist mir viel wichtiger, als unbedingt ein bestimmtes Körperteil zu zeigen", erklärte er. Auf X fielen die Reaktionen unterschiedlich aus: Manche Fans bedauerten scherzhaft, dass der Regisseur das Angebot ausgeschlagen hatte, andere lobten den Fokus auf Intimität, das Zusammenspiel der Darsteller und eine queere Liebesgeschichte, bei der nicht allein körperliche Details im Mittelpunkt stehen.
Die Nähe zwischen den Darstellern und ihren Romanfiguren beschäftigt auch Rachel Reid (46), auf deren Buchreihe "Game Changers" die Serie basiert. Der Erfolg der Produktion wirkt sich inzwischen sogar auf ihren Schreibprozess aus, wie sie in einer Live-Ausgabe des SiriusXM-Podcasts "Vibe Check" verriet. Während sie einen weiteren Band der Reihe fertigstellt und überarbeitet, versucht die Autorin ganz bewusst, die Gesichter der Seriendarsteller auszublenden. Besonders beim Schreiben intimer Passagen möchte sie die realen Schauspieler klar von ihren fiktiven Figuren trennen. "Heated Rivalry" entwickelte sich rund um den vergangenen Jahreswechsel zum Überraschungserfolg. Eine zweite Staffel ist bereits für 2027 geplant. In Deutschland ist die Serie bei HBO Max zu sehen.
























