Idina Menzel kämpfte während "Glee"-Dreh mit Selbstzweifeln
Idina Menzel (55) hat offen über eine Phase gesprochen, in der sie mit ihrem Selbstwertgefühl und ihrem Körper haderte. Bei der New York Comic Con erzählte die Schauspielerin, wie es ihr während der Dreharbeiten zu Glee wirklich ging. Wie People berichtet, kehrte sie damals nur etwa drei Monate nach der Geburt ihres Sohnes Walker Nathaniel Diggs ans Set zurück und stillte noch. Während die junge Besetzung rund um Lea Michele (40) vor der Kamera stand, musste sie in ihrem Trailer Milch abpumpen. Auch die Kostüme wurden für sie zur Belastung, weil sich ihr Körper nach der Geburt verändert hatte und die Kleidung nicht so saß, wie sie es sich gewünscht hatte. "Ich hatte all dieses Gewicht und passte nicht in das Kostüm", erinnerte sie sich. Und weiter: "Mein Selbstwertgefühl war damals also ziemlich niedrig."
In der Musikserie spielte Idina Shelby Corcoran, die leibliche Mutter von Rachel Berry, die von Lea Michele dargestellt wurde. Auch dieser Altersunterschied setzte ihr damals zu: Sie selbst war 38 Jahre alt, ihre Serientochter gerade einmal 23. In einem früheren Interview mit Stellar Magazine sprach Idina offen über ihre Gedanken nach der Geburt. Neben den Unsicherheiten wegen ihres veränderten Körpers hatte sie Angst, beruflich nicht mehr gefragt zu sein. "Man macht sich Sorgen, dass man nie wieder arbeiten wird, und dann engagieren die Leute einen als Mutter von jemandem, obwohl man wahrscheinlich eher dessen ältere Schwester sein sollte", erklärte sie. "Das war einfach nicht gut für das Ego." Sie habe sich regelrecht in ihre Kostüme hineinzwängen müssen. Trotzdem habe sie sich darauf gefreut, mit Showrunner Ryan Murphy (60) zu arbeiten und Teil der Erfolgsserie zu sein. Jahre später kehrte sie mit dem Musical "Redwood" auf die Broadway-Bühne zurück.
Walker kam im September 2009 zur Welt. Idina hat ihren Sohn mit ihrem Ex-Mann und Broadwaykollegen Taye Diggs (55), von dem sie sich 2013 trennte. Auch nach der Trennung konzentrierten sich beide gemeinsam auf die Erziehung. 2016 erklärte sie in der Unterhaltungssendung "People Now", worauf es ihr dabei ankommt: "Dein Kind steht an erster Stelle, das ist alles. Es steht an erster Stelle, und man muss über das eigene Ego hinwegkommen, und man redet nie schlecht übereinander." Das Muttersein beschrieb sie 2021 im Gespräch mit People als "befreiend". Ihr Fokus habe sich dadurch von ihr selbst auf die Bedürfnisse ihres Sohnes verlagert. Entscheidend sei für sie, Kindern trotz alltäglicher Fehler mit Liebe, Vergebung und Stabilität zu begegnen und ihnen zu zeigen, dass man immer für sie da ist.





























