Kelly Osbourne hat seit Papa Ozzys Tod 14 Kilo zugenommen
Kelly Osbourne (41) gibt tiefe Einblicke in eine Zeit, die sie körperlich und seelisch an ihre Grenzen gebracht hat. In einem Interview mit The Sun erklärte die 41-Jährige, dass sie nach dem Verlust drastisch abgenommen habe. Wie stark sie abgenommen hatte, sei ihr lange gar nicht bewusst gewesen. Erst die Aufnahmen vom roten Teppich der BRIT Awards Ende Februar hätten ihr die Augen geöffnet. "Ich wusste nicht, dass ich so aussah, bis ich die Bilder sah. Als ich sie sah, konnte ich es verdammt noch mal nicht glauben. Ich war genauso schockiert wie alle anderen", erinnerte sie sich. Eine Essstörung habe sie jedoch nicht gehabt. Ihre Trauer um ihren Vater Ozzy Osbourne (†76) sei so überwältigend gewesen, dass sie sich kaum um sich selbst kümmern konnte. "Essen gab mir das Gefühl, mich übergeben zu müssen", schilderte Kelly. Inzwischen habe sie in den vergangenen sechs Monaten rund 14 Kilogramm zugenommen und sei gesundheitlich an einem deutlich besseren Punkt angekommen.
Innerlich habe sie sich nach dem Verlust ihres Vaters wie abgestorben gefühlt. Gleichzeitig wollte die Musikerin verhindern, dass ihr Sohn Sidney sie dauerhaft in diesem Zustand erlebt. Weil Ozzy ihr zu Lebzeiten versprochen hatte, ihr Botschaften zu schicken, suchte sie den Kontakt auf ihre ganz eigene Art: An seinem Grab entzündete sie eine weiße Kerze, auf die sie zuvor den Satz "Bitte hilf mir" geschrieben hatte. Bereits am nächsten Tag machte ihre Mutter Sharon Osbourne (74) sie mit dem Therapeuten und Life Coach Chris Miller bekannt. Kelly rechne ihm hoch an, ihr das Leben gerettet und sie Schritt für Schritt zurück zu mehr Stabilität geführt zu haben. Schon im März hatte sie sich öffentlich gegen verletzende Bemerkungen über ihren Körper gewehrt. Nach ihrem auffallend dünnen Auftritt bei den BRIT Awards störte sie vor allem, dass andere aus ihrer sichtbaren Krise ein Klatschthema gemacht hätten.
Rückblickend bezeichnet Kelly 2025 als das schlimmste Jahr ihres Lebens. Neben Ozzys Tod musste sie später auch die Trennung von ihrem Verlobten Sid Wilson (49) im März 2026 verarbeiten. Trotzdem findet sie darin etwas Schönes: "Ich habe gelernt, dass meine Trauer eine Ehre ist, weil ich jemanden wirklich so sehr liebe", erklärte sie gegenüber The Sun. Im September berichtete Kelly außerdem, seit acht Monaten wieder nüchtern zu sein. Nach dem Tod ihres Vaters hatte sie erneut zu Alkohol gegriffen, als sie nach eigenen Worten an ihrem absoluten Tiefpunkt angelangt war. Nach der Trennung plant sie nun gemeinsam mit Sidney einen Neuanfang auf dem englischen Land. Ihr Sohn soll dort stabil aufwachsen – aus Sorge vor Amokläufen an US-Schulen kehrt sie Los Angeles den Rücken. In England engagiert sie sich bereits im Elternbeirat seiner Schule.
























