Darum kämpft Gloria Schwesinger nicht bei Fame Fighting
Als Zuschauerin bei Fame Fighting, ja, doch würde Gloria Schwesinger (34) auch mal selbst in den Boxring steigen? Im Gespräch mit Promiflash verriet die Reality-TV-Bekanntheit jetzt, wie sie zu einem eigenen Kampf bei dem Kampfsportevent steht. Komplett ausschließen will sie einen Auftritt im Ring zwar nicht, bei der passenden Gage könnte sie sich eine Teilnahme grundsätzlich vorstellen. Insgesamt tendiert sie aber deutlich zu einem Nein. Der Grund dafür hat allerdings herzlich wenig mit Trainingsfleiß, der Angst vor blauen Flecken oder einem Mangel an Kampfgeist zu tun. Vielmehr beschäftigen Gloria die Sprüche, die sie schon jetzt über ihr Geschlecht zu hören bekommt. Einem Kampf vor laufenden Kameras würde sie diesen Anfeindungen nach eigener Aussage nur noch mehr Raum geben – und darauf hat sie schlichtweg keine Lust.
Der Realitystar beschreibt sich selbst als eher maskulin und dominant. Diese Eigenschaften würden in einem Format wie einem Boxkampf noch mehr Aufmerksamkeit bekommen. Entsprechend zurückhaltend fiel ihre Antwort aus: "Ich könnte es mir vorstellen, wenn die Gage passt, aber im Prinzip eigentlich eher nein, weil das Ding ist: Ich bin schon eher so eine maskuline, dominante Frau, dann dürfte ich mir nur noch mehr Kommentare anhören, dass ich mal ein Mann war. Deswegen hab ich da auch keinen Bock drauf." Auf Nachfrage bestätigte sie, dass sie tatsächlich regelmäßig mit solchen Behauptungen konfrontiert wird. "Ja, leider. Es ist wirklich voll daneben", erklärte Gloria im Promiflash-Interview. Ein Kampf vor großem Publikum wäre für sie also vor allem eine zusätzliche Angriffsfläche, auf die sie verzichten kann.
Gleichzeitig macht Gloria deutlich, dass sie abwertende Sprüche über die Geschlechtsidentität eines Menschen generell für unangebracht hält. "Selbst wenn ich mal ein Mann war, wen interessiert es? Ich bin deswegen kein schlechterer Mensch. Aber ich bin als Mädchen geboren", stellte sie klar. Damit wies sie die kursierenden Behauptungen über ihre eigene Vergangenheit deutlich zurück und machte gleichzeitig klar, dass eine Transition aus ihrer Sicht ohnehin nichts über den Wert einer Person aussagt. "Fame Fighting" hatte bereits in den vergangenen Ausgaben zahlreiche Gesichter aus dem Realityfernsehen in den Ring gelockt, die sich dort vor Publikum duellierten. Ob Gloria irgendwann doch noch ihre Meinung ändert, ließ sie offen – ihre Tendenz hat sie aber unmissverständlich formuliert.


























