Emma Fernlund packt über ihre einsamste Zeit aus
Emma Fernlund (25) gewährt tiefe Einblicke in eine Phase ihres Lebens, über die sie bislang kaum gesprochen hat. In einem Reel auf Instagram und einer dazugehörigen Story erzählt der Realitystar jetzt von der Zeit nach einer schmerzhaften Trennung – und davon, wie allein sie sich damals gefühlt hat. Auslöser für ihr Statement ist #Couple Challenge: In der Show fiel eine Aussage darüber, ob man einem untreuen Partner noch eine zweite Chance geben würde. Die Situation erinnerte Emma an ihre eigene gescheiterte Beziehung. Obwohl ihr damaliger Partner sie betrogen hatte, versuchte sie zunächst, an der Liebe festzuhalten – selbst als Freunde und Familie sie vor die Wahl stellten. Nach dem endgültigen Liebes-Aus bemerkte sie, dass sie keinen Rückhalt aus ihrem sozialen Umfeld mehr hatte. Aus dieser Erfahrung heraus appelliert Emma daran, Frauen in ähnlichen Situationen nicht vorschnell zu verurteilen oder ihnen Naivität vorzuwerfen.
Der Seitensprung ihres damaligen Partners war öffentlich bekannt geworden, doch Emma versuchte lange, die Affäre zu verbergen. Wie sie rückblickend erzählt, schenkte sie ihm Glauben, weil er ihr unter vier Augen eine völlig andere Darstellung der Ereignisse gegeben habe. Ihre engsten Freunde und Familienmitglieder zogen schließlich Konsequenzen und machten ihr klar, dass ein weiterer Kontakt zu ihnen schwierig werden könnte, wenn sie an der Beziehung festhalte. Manche hätten sich nicht einmal mehr mit ihm in einem Raum aufhalten wollen. Emma entschied sich für die Beziehung – und zog sich damit Stück für Stück von ihren wichtigsten Bezugspersonen zurück. Erst als die Partnerschaft endete, sei ihr bewusst geworden, wie isoliert sie inzwischen war. Als Grund nennt sie ihre damalige emotionale Abhängigkeit: In einer solchen Beziehung könne man den Partner nicht einfach loslassen, selbst wenn der Verstand längst Alarm schlage und das Herz immer neue Ausreden finde. Mit Blick auf Kandidatin Lena stellt sie in ihrem Reel klar: "Deswegen verurteile ich Lena auch nicht dafür, dass sie das gesagt hat."
Aus ihrer eigenen Geschichte zieht Emma eine wichtige Lehre, die sie vor allem Freunden und Angehörigen betroffener Frauen mitgeben möchte: Statt zusätzlichen Druck aufzubauen oder Ultimaten zu stellen, sollten sie weiterhin Unterstützung anbieten und den Kontakt aufrechterhalten – selbst wenn sich die Frau zunächst zurückzieht. Denn wer sich zunehmend isoliert fühlt, könnte irgendwann davor zurückschrecken, um Hilfe zu bitten, aus Angst, ohnehin nicht ernst genommen zu werden. Emma appelliert an Freunde und Angehörige, den Kontakt zu betroffenen Frauen nicht abzubrechen. Auch wenn sie deren Partner ablehnen, sollten sie weiterhin für sie da sein und ihnen die Möglichkeit geben, jederzeit um Hilfe zu bitten. "Und falls du gerade die bist, die bleibt: Ich verurteile dich nicht. Ich war du." Sie selbst habe sich aus der emotionalen Abhängigkeit lösen können und sei daran gewachsen. Diesen Ausweg wünsche sie auch anderen Frauen.




























