Vicky Pattison ließ sich vor Kinderwunsch auf ADHS testen
Bevor es auf die große Babyreise geht, wollte Vicky Pattison (38) erst einmal sich selbst gründlich durchchecken lassen: Der Realitystar ließ abklären, ob sie an einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung leidet – und machte die ADHS-Diagnose im Juni 2026 öffentlich. Gegenüber Women's Health erklärte die 38-Jährige nun, dass es ihr dabei gar nicht um die Bezeichnung der Störung gegangen sei. Vielmehr habe sie die Sorge umgetrieben, ihre Symptome künftig nicht mehr ohne Medikamente in den Griff zu bekommen. "Ich bin Ende dreißig und stehe kurz davor, mich auf den Weg zur Mutterschaft zu machen. Ich fürchte, dass beides Auslöser dafür sein wird, dass ich mein ADHS nicht mehr ohne Medikamente bewältigen kann", erklärte sie dem Magazin. Mit ihrem Ehemann Ercan Ramadan möchte Vicky Eltern werden – und auch ihr Fitnessprogramm richtet sie längst danach aus, um für den Kinderwunsch so gesund wie möglich zu sein.
Vorausschauend war die Britin dabei schon vor einigen Jahren: Bereits mit 35 ließ sie ihre Eizellen einfrieren, um ihre Fruchtbarkeit und ihre Familienplanung selbstbestimmt angehen zu können. Aus der Kinderwunschbehandlung gingen drei eingefrorene Embryonen hervor. Sie dienen dem Paar als Absicherung für den Fall, dass der direkte Weg zur Elternschaft nicht reibungslos verläuft. Dass sie und Ercan sich sehr über Nachwuchs freuen würden, bestätigte die Moderatorin auch in ihrer Sendung "Vicky Pattison: Maybe, Baby?". Dass ein Kind nicht nur schöne Seiten mit sich bringt, ist ihr dabei durchaus bewusst. "Was mir langsam klar wurde, ist, dass es ein großes Opfer und eine enorme Verpflichtung ist. Aber es lohnt sich auch, wenn man glaubt, Mutter werden zu wollen", sagte sie im Gespräch mit Women's Health über ihren Entschluss.
Wie sehr sie sich ein Baby wünscht, wurde Vicky vor allem während der Dreharbeiten zu ihrer Sendung bewusst. An manchen Tagen sei sie weinend aufgewacht, weil sie noch kein Kind habe – dadurch habe sie erkannt, welchen Weg sie einschlagen möchte. Nun hofft sie auf eine möglichst unkomplizierte Reise zur Elternschaft, betont wegen der eingefrorenen Embryonen aber auch, dass sie und ihr Mann einen Plan B in der Hinterhand haben. Wie wichtig ihr die Vorsorge ist, machte sie mit klaren Worten deutlich: "Ich habe immer gesagt, Ercan war die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe. Aber die nächstbeste Entscheidung war, meine Eizellen einfrieren zu lassen." Anderen Frauen legt die Unternehmerin diesen Schritt ebenfalls ans Herz – vor allem jenen, die ihr privates Glück erst später gefunden haben oder bei ihrer Familienplanung noch unsicher sind, sofern sie sich die Behandlung leisten können.


























