So denkt "Bergdoktor"-Star Mark Keller übers Älterwerden
Mark Keller (61) hat mit dem Image des charmanten Frauenhelden endgültig abgeschlossen. Im Podcast "Frühstück bei Barbara" von Barbara Schöneberger (52) sprach der "Bergdoktor"-Star offen darüber, wie gelassen er dem Älterwerden begegnet. Weder wolle er jünger wirken, als er ist, noch mit jüngeren Schauspielkollegen konkurrieren. Die Moderatorin würde ihm jedoch nach wie vor zutrauen, den Herzensbrecher oder gar den "Latin Lover" geben zu können. Diese Aussage quittierte der Schauspieler lediglich mit einem Lachen: "Frauenheld ist durch. Frauenheld hättest du vor 30 Jahren machen können." Seine heutige Lebensphase genieße er ganz ohne Neid auf andere. "Ich bin 61 und da jetzt auf einen 30-, 40-Jährigen zu machen – das sollen die anderen machen." Krampfhaft an einer Rolle festzuhalten, die längst nicht mehr zu ihm passt, kommt für ihn also nicht infrage.
Für den Schauspieler hat jede Lebensphase ihren Reiz, und an seine Dreißiger denkt er gerne zurück. "Es war eine schöne Zeit, wo ich 30 war", erinnerte er sich im Gespräch mit Barbara. Heute sei er mit sich und seinem Leben im Reinen und müsse sich deshalb nicht verstellen. "Ich habe alles Glück dieser Erde und deswegen bin ich echt so happy und muss nicht versuchen, was zu sein, was ich nicht bin", schwärmte Mark. Auch die Erfolge der jüngeren Generation betrachtet er entspannt: "Jetzt haben die anderen ihre Zeit, aber du machst einen Wimpernschlag, dann ist die Zeit halt auch wieder zehn Jahre später." Der Musiker sieht in dem Umstand, dass das Leben für jeden gleich schnell vergeht, eine Form von Gerechtigkeit: Jeder habe nur dieses eine Leben und könne am Ende im besten Fall auf eine erfüllte Zeit zurückblicken.
Einem großen Publikum ist Mark seit 2008 als Chefarzt Dr. Alexander Kahnweiler in der ZDF-Serie "Der Bergdoktor" bekannt. Seine Figur steht Dr. Martin Gruber, der von Hans Sigl (57) verkörpert wird, als bester Freund zur Seite. In jüngeren Jahren stand er unter anderem für die Actionserie Alarm für Cobra 11 vor der Kamera – eine Zeit, auf die er heute mit Freude zurückblickt. Dass er mit sich zufrieden ist, heißt allerdings nicht, dass er sich schauspielerisch in eine Schublade stecken lässt. Zuletzt drehte er in der Nähe von Wien den Psychothriller "Knock at 8", in dem er als geheimnisvoller Oberinspektor Steiner eine deutlich düsterere Seite zeigt. Die Dreharbeiten endeten Anfang Oktober 2026. Wann und wo der Film, in dem auch "Oppenheimer"-Darsteller Will Roberts mitspielt, veröffentlicht wird, ist bislang nicht bekannt.


























