Gypsy Rose glaubt sicher: Ken Urker beging keinen Suizid

Gypsy Rose glaubt sicher: Ken Urker beging keinen Suizid

- Florentine Naumann
Lesezeit: 3 min
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Gypsy Rose Blanchard (35) zeigt sich wenige Wochen nach dem Tod ihres Partners Ken Urker (†34) überzeugt davon, dass er sich nicht selbst das Leben genommen hat. In einem Update zu der Petition gegen Cybermobbing, die sie nach seinem Tod ins Leben gerufen hat, stellt die Autorin laut TMZ unmissverständlich klar: "Wir wissen mit hundertprozentiger Sicherheit, dass es kein Suizid war." Ken war am 1. Oktober 2026 – ausgerechnet an seinem 34. Geburtstag – leblos in seinem Haus im US-Bundesstaat Louisiana entdeckt worden. Eine offizielle Todesursache steht jedoch weiterhin aus. Die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchung liegen bislang nicht vor. Deshalb ist noch ungeklärt, welche Substanzen sich zum Zeitpunkt seines Todes in seinem Körper befanden und welche Rolle sie spielten. Mit ihrer Aussage greift Gypsy Rose den behördlichen Ergebnissen somit nicht vollständig vor: Zwar schließt sie Suizid für sich aus, die genaue medizinische Todesursache ist aber noch offen. Die Petition hatte sie nach Kens Tod gestartet, um auf die möglichen Folgen von digitaler Hetze aufmerksam zu machen.

Ein Fremdverschulden deutet Gypsy Rose mit ihrer Erklärung nicht an. Stattdessen bringt sie Kens Tod mit der Online-Hetze in Verbindung, der er vor seinem Tod ausgesetzt gewesen sein soll. Nach ihrer Darstellung habe das Cybermobbing bei ihm zu "ungesunden Bewältigungsstrategien" in Form von Drogen und Alkohol geführt, wie sie in der Petition schreibt. Genau dort setzt die Autorin nun an: Sie kämpft für ein Gesetz, das nach Kens vollständigem Vornamen "Kenan's Law" heißen soll. Wiederholte digitale Belästigung soll demnach künftig als zusammenhängendes Muster bewertet werden, anstatt jeden Vorfall einzeln und isoliert zu betrachten. Zu ihren weiteren Forderungen zählen menschliche Prüfungen bei schweren und wiederholten Fällen, die Sicherung von Meldungen und Beweismitteln sowie deutlich mehr Transparenz und Verantwortlichkeit aufseiten der Social-Media-Plattformen.

Schon kurz nach Kens Tod hatte Gypsy in einem Interview mit People eine Überdosis als mögliche Ursache ins Spiel gebracht. Gleichzeitig ließ sie damals offen, ob die Einnahme der Substanzen absichtlich oder versehentlich erfolgt sein könnte. Die noch ausstehende toxikologische Untersuchung soll diese Frage nun beantworten. Ken war Gypsys Verlobter und der Vater ihrer gemeinsamen Tochter Aurora. Das zuständige Sheriffbüro nahm nach dem Fund am 1. Oktober Ermittlungen zu dem Todesfall auf. Abschließende Erkenntnisse wurden zunächst nicht öffentlich bekannt gegeben. Damit bleiben trotz Gypsy Roses fester Überzeugung zentrale medizinische Fragen unbeantwortet. Ihre Petition konzentriert sich derweil auf den Druck, den wiederholte Angriffe im Netz auf Betroffene ausüben können, und auf konkrete Änderungen beim Umgang mit entsprechenden Beschwerden.

Bist du selbst depressiv oder hast du Suizid-Gedanken? Dann kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst du anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Gypsy Rose Blanchard und Ken Urker, Mai 2026
Instagram / gypsyrose.insta
Gypsy Rose Blanchard und Ken Urker, Mai 2026
Gypsy Rose Blanchard mit Ken Urker
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Gypsy Rose Blanchard mit Ken Urker
Gypsy Rose Blanchard und Ken Urker
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Gypsy Rose Blanchard und Ken Urker