Darum übernimmt Prinzessin Leonor noch keine Staatsbesuche
Während andere junge Thronfolger längst in prunkvoller Kleidung neben Staatsgästen sitzen, fehlt Prinzessin Leonor (20) bei den großen Galaabenden in Spanien bislang. Obwohl sie mittlerweile volljährig ist, hat die Tochter von König Felipe (58) und Königin Letizia (54) bei einem Staatsbankett noch nie ein Diadem getragen. Auch beim Besuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron im September 2026 blieb die 20-Jährige der festlichen Veranstaltung fern. Wie Monarquía Confidencial unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld des Königshauses berichtet, steckt dahinter allerdings eine ganz bewusste Entscheidung ihrer Eltern.
Felipe und Letizia wollen ihre Tochter vor zu früher und übermäßiger Medienpräsenz schützen und ihre royalen Pflichten lieber kontrolliert und Schritt für Schritt ausbauen. Vorrang hat demnach weiterhin Leonors akademische und militärische Ausbildung – und nicht der Auftritt im Scheinwerferlicht. Dem Bericht zufolge ist sich das Königspaar der wachsenden Verantwortung ihrer ältesten Tochter durchaus bewusst. Neue Verpflichtungen sollen aber immer auf ihren Ausbildungsstand und ihre persönliche Entwicklung abgestimmt werden. Leonor übernimmt deshalb vor allem jene Aufgaben, die für ihre Position als Thronfolgerin tatsächlich notwendig sind. Eine offizielle Bestätigung dieser Strategie durch den Palast gibt es allerdings nicht.
Dass sie Verantwortung grundsätzlich nicht scheut, zeigen Leonors frühe institutionelle Premieren: Mit 13 Jahren hielt sie ihre erste vollständige offizielle Rede, mit 15 absolvierte sie beim Instituto Cervantes in Madrid erstmals einen Termin ohne ihre Eltern. Im Juli 2024 reiste sie allein zu einem offiziellen Besuch nach Portugal. Der nächste Schritt folgt am 23. Oktober 2026: Im Rahmen der Prinzessin-von-Asturien-Preise soll sie die diesjährigen Preisträger erstmals ohne Felipe und Letizia zu einer Audienz empfangen.




























