Cara Delevingnes Drogenprobleme verhinderten ihre Karriere
Cara Delevingne (34) hat ihren Traum von einer eigenen Musikkarriere jahrelang aufgeschoben – und daran waren vor allem ihre Drogenprobleme und starker Selbsthass schuld. Gegenüber Bustle schilderte die Britin nun, dass sie sich psychisch schlichtweg nicht in der Lage fühlte, neben Modeljobs und Filmrollen auch noch Kommentare über ihre Songs auszuhalten. "Als ich nicht nüchtern war, war ich völlig durcheinander und stand am Rande von so viel Selbsthass, dass ich es einfach nicht hätte ertragen können, Musik zu veröffentlichen und von anderen dafür beurteilt zu werden", verriet sie. Besonders die Angst vor Kritik habe sie gelähmt. "Damals konnte ich gerade so damit umgehen, wenn Leute mir sagten, ich sei nicht hübsch oder hässlich oder könne nicht gut schauspielern, aber mit der Kritik an meiner Musik wäre ich nicht klargekommen. Ich hätte das einfach nicht geschafft", gestand die gebürtige Londonerin.
Inzwischen hat die Künstlerin den Sprung zur Musik geschafft: Im September 2026 erschien mit "Not Normal" ihr Debütalbum. Für den Song "Need It" holte sie sich prominente Unterstützung an Bord – Singer-Songwriterin Fiona Apple. Cara zeigte sich über die Zusammenarbeit mehr als dankbar: "Man hört sie in der Musik nicht so stark heraus, aber sie ist für mich als Mensch und als Künstlerin einfach eine Inspiration gewesen. Ich vergöttere sie regelrecht." Die Kollaboration lief dabei auf eher ungewöhnlichem Weg ab. Statt sich Ideen digital zu schicken, griffen die beiden zu Zettel und Stift. "Die Strophen von 'Need It' entstanden, indem wir uns gegenseitig Bilder von Post-it-Zetteln hin- und herschickten, was im Nachhinein irgendwie seltsam ist", erinnerte sich das Model. "Warum haben wir nicht einfach einen Screenshot aus der Notizen-App geschickt?" Doch letzten Endes scheint es auf dem analogen Weg gut geklappt zu haben.
Caras Drogenmissbrauch reicht bis in ihre jüngeren Jahre zurück. So soll sie damals mehrere illegale Substanzen konsumiert und über Jahre hinweg versucht haben, sich innerlich zu betäuben. 2022 sorgten dann Aufnahmen von einem Flughafen für große Aufruhr: Darauf war sie barfuß, mit zerzausten Haaren und einer Zigarette zu sehen und machte einen besorgniserregenden Eindruck. Später ordnete sie diesen Tiefpunkt selbst ein und bestätigte, dass sie zu diesem Zeitpunkt weder psychisch stabil noch nüchtern gewesen sei und kurz zuvor einen Anfall erlitten habe. Heute blickt die Schauspielerin nach der langen Phase emotionaler Taubheit anders auf ihr Leben – die Zeit rund um ihren frühen Ruhm habe sie dagegen als enorme Belastung empfunden.


























