Monica Lewinsky enthüllt neue Details zu Bill Clinton
Monica Lewinsky (53) arbeitet offenbar an einem Enthüllungsbuch – und könnte darin erstmals ausführlich ihre persönliche Sicht auf die Affäre mit dem damaligen US-Präsidenten Bill Clinton (80) darlegen. Laut OK! hat sie das bisher nicht offiziell angekündigte Projekt in dieser Woche über die Talentagentur WME mehreren Verlagen angeboten. Eine Quelle erklärte dem Portal, dass sich das Werk vermutlich nicht ausschließlich um den weltbekannten Skandal drehen werde. Auch ihr heutiges Leben als Podcasterin und Aktivistin soll darin eine Rolle spielen. Welche konkreten Themen das Buch behandeln wird und ob es tatsächlich neue Enthüllungen enthält, ist bislang unklar. Fest steht jedoch: Eine eigene Autobiografie hat Lewinsky bisher nicht veröffentlicht. Das geplante Werk würde ihr somit erstmals ermöglichen, ihre damaligen Erfahrungen und ihren späteren Umgang damit umfassend aus ihrer ganz persönlichen Perspektive aufzuarbeiten.
Die Geschichte dahinter bewegte Ende der 90er-Jahre die ganze Welt. 1995 begann Monica mit 21 Jahren als unbezahlte Praktikantin im Weißen Haus, wenige Monate darauf nahm die Affäre mit dem damaligen Präsidenten ihren Anfang. Bekannt wurde die Beziehung durch Gespräche, die Linda Tripp heimlich mitgeschnitten hatte. Im Dezember 1998 kam es zu einem Amtsenthebungsverfahren gegen Bill wegen Meineids und Justizbehinderung. Im Februar 1999 wurde er freigesprochen und blieb bis zum Ende seiner zweiten Amtszeit im Januar 2001 im Amt. Vollständig geschwiegen hat Monica seither nicht: 2014 meldete sie sich mit einem vielbeachteten Essay für Vanity Fair zu Wort. 2021 beteiligte sie sich als Produzentin an der Serie "Impeachment: American Crime Story", die den Skandal erneut beleuchtete. Ein Buch aus ihrer eigenen Feder gab es bislang allerdings nicht.
In den vergangenen Jahren betonte Monica wiederholt, dass sie unter den Folgen der Affäre deutlich stärker gelitten habe als der Politiker. "Ich habe seit fast 30 Jahren nicht mit ihm gesprochen, und ich weiß nicht, wie es in seinem Inneren aussieht. Ich glaube, er ist mit viel mehr davongekommen als ich", erklärte sie laut OK!. Sie ergänzte: "Das bedeutet nicht, dass ich keine Fehler gemacht, keine falschen Entscheidungen getroffen oder mit meinem Verhalten andere Menschen verletzt habe. Aber im Kern war es ein massiver Machtmissbrauch." Noch im Frühjahr 2026 erzählte sie in ihrem Podcast "Reclaiming with Monica Lewinsky", dass das Trauma und die öffentliche Beschämung weiterhin Ängste in ihr hervorrufen. Trotz ihres gewachsenen Selbstbewusstseins habe sie manchmal Sorge, ein einziges Ereignis könnte alles zerstören, was sie sich aufgebaut habe. Bei einer Podiumsdiskussion im April erklärte sie außerdem, ihr Geschlecht habe maßgeblich beeinflusst, wie sie behandelt und zur Schuldigen gemacht worden sei.























