Monica Lewinsky spricht über ihr dunkelstes Jahrzehnt
Monica Lewinsky (53) spricht offen über die wohl schwerste Phase ihres Lebens. In einer aktuellen Folge ihres Podcasts "Reclaiming with Monica Lewinsky" unterhielt sich die Aktivistin und frühere Praktikantin im Weißen Haus mit Schauspielerin Jamie Lynn Sigler über Scham, Heilung und das, was Monica ihr "dunkles Jahrzehnt" nennt. Dabei beschrieb sie, wie es ihr gelang, die verschiedenen Versionen ihrer selbst zu akzeptieren und miteinander zu versöhnen – ein Prozess, der ihr zufolge alles andere als einfach war.
Im Gespräch betonte Monica, dass Akzeptanz der wichtigste Schritt auf ihrem Weg zur inneren Heilung gewesen sei. "Das ist ein ganz wichtiger Teil der Selbstfindung. Man kann die einzelnen Schritte erst dann durchlaufen, wenn man Akzeptanz gefunden hat", erklärte sie. Viele ihrer Fortschritte während ihres "dunklen Jahrzehnts" seien darauf zurückzuführen, dass sie gelernt habe, ihre Vergangenheit als Teil ihres Lebens anzunehmen. "Ich konnte Monica Lewinsky, die Praktikantin im Weißen Haus, nicht einfach hinter mir lassen. Ich musste einen Weg finden, mich nicht für sie zu schämen, sondern sie als Teil von mir zu akzeptieren", schilderte sie im Podcast. Gegenüber Fox News Digital räumte Monica außerdem ein, dass sie lange darunter gelitten habe, dass "Milliarden von Fremden negativ" über sie gedacht hätten. Als Teil ihres Heilungsprozesses setzt sie nach eigenen Angaben seit rund 20 Jahren auch auf sogenannte Energiearbeit.
Monica war 22 Jahre alt, als ihr Name 1998 schlagartig weltweit bekannt wurde. Damals kam ans Licht, dass sie als Praktikantin im Weißen Haus eine sexuelle Beziehung mit dem damaligen US-Präsidenten Bill Clinton (79) gehabt hatte. Der Skandal zog eine jahrelange, massive mediale und öffentliche Anfeindung nach sich und führte noch im selben Jahr zur Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Bill Clinton – wegen Meineids und Behinderung der Justiz. Bill Clinton wurde daraufhin zwei Monate später freigesprochen. Rückblickend beschreibt Monica das Erlebte als "ziemlich wundersam" und erzählt, es lasse sie darüber nachdenken, "welche schrecklichen Dinge Menschen passieren und wie wir damit umgehen und was sie letztendlich zu bieten vermögen".









