Monica Lewinsky hat eine klare Botschaft an ihre Hater
Fast drei Jahrzehnte nach dem Skandal um ihre Affäre mit dem damaligen US-Präsidenten Bill Clinton (79) hat Monica Lewinsky (53) eine klare Botschaft an ihre Kritiker: Sie sollten sich endlich neue Witze einfallen lassen. Die 53-Jährige sprach im Podcast "All the Cool Girls" mit den Moderatorinnen Laura Brown und Kristina O'Neill über das, was ihr nach den turbulenten Ereignissen der Vergangenheit geholfen hat – und über die Menschen, die ihr gegenüber noch immer auf alten Vorwürfen herumreiten. "Was die Menschen angeht, die noch immer dieselben alten Ansichten haben: Ich wünschte, sie würden sich neue Witze einfallen lassen, denn 30 Jahre mit denselben Witzen, Jesus", sagte sie. "Oder 28 Jahre. Wir sind noch nicht bei 30."
Im Podcast sprach Monica außerdem darüber, wie sehr ihr der Eintritt in die Fünfziger dabei geholfen hat, alte Sorgen hinter sich zu lassen. "Ich meine diesen ganzen Witz über 'Ich gebe keine F***s mehr' – und man fängt wirklich an, immer weniger F***s zu geben, und man findet eine Art Akzeptanz, die mir sehr viel Sicherheit gegeben hat", erklärte sie im Podcast. Dass sie ihre eigene Geschichte heute aktiv mitgestalten kann, empfindet sie als außergewöhnlich. "Es ist ziemlich außergewöhnlich, noch hier zu sein, buchstäblich noch hier zu sein, und dazu beigetragen zu haben, wie Menschen mich sehen und mich besser verstehen", so Monica.
Die Affäre zwischen Monica und Bill Clinton hatte 1995 begonnen, als sie als unbezahlte Praktikantin im Weißen Haus arbeitete und gerade 22 Jahre alt geworden war. Öffentlich wurde die Beziehung, nachdem ihre damalige Kollegin Linda Tripp heimlich Gespräche mit ihr aufgezeichnet und diese im Rahmen einer anderen Klage gegen Clinton weitergegeben hatte. Im Januar 1998 bestritt der Präsident die Affäre in einer Pressekonferenz mit den berühmten Worten "Ich hatte keine sexuellen Beziehungen mit dieser Frau, Miss Lewinsky." Monica zog sich daraufhin wegen der öffentlichen Demütigungen zunächst zurück. Erst im vergangenen Jahrzehnt begann sie, ihre Geschichte aktiv selbst zu erzählen. Gegenüber Fox News Digital beschrieb sie Resilienz als einen Prozess, der nicht linear verläuft: "Menschen denken oft, dass Resilienz linear ist, aber sie ist viel eher wie eine Spirale. Man macht Fortschritte, geht zurück, und macht wieder Fortschritte."








