Yungblud entschuldigt sich für Aufnahme mit Till Lindemann
Yungblud (28) hat sich nach einem umstrittenen Schnappschuss in Australien öffentlich entschuldigt. Der britische Musiker posierte in Perth mit Till Lindemann (63), dem Frontmann von Rammstein, und lächelte gemeinsam mit dem deutschen Star in die Kamera. "Absolutes Vergnügen, Yungblud in Perth zu treffen", kommentierte der Musiker seinen Instagram-Beitrag. Kurz darauf brach eine Welle der Kritik los. Der Vorfall spielte sich in der vergangenen Woche ab, als beide Künstler unabhängig voneinander auf Tour waren und sich backstage trafen.
Auslöser der Empörung: Gegen Till gab es 2023 Vorwürfe wegen sexuellen Fehlverhaltens, darunter die Behauptung, eine Konzertbesucherin sei bei einer Pre-Show-Party in Litauen mit K.O.-Tropfen betäubt worden. Später meldeten sich weitere Frauen mit ähnlichen Aussagen. Die Berliner Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen jedoch mangels Beweisen ein, weil Aussagen anonym oder über Medienberichte an sie herangetragen worden waren. Till hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Nach dem wachsenden Druck meldete sich Yungblud mit einer Audiobotschaft auf seinen Kanälen und erklärte, er habe von den Anschuldigungen nichts gewusst. "Ich hatte keine Ahnung – im Moment treffe ich jeden Tag viele Leute, ohne genau zu wissen, wer sie sind oder wofür sie stehen", erklärte er und betonte: "Wenn ich von den Vorwürfen gewusst hätte, wäre es eine ganz andere Geschichte gewesen. Ihr wisst, wofür ich immer einstehe. Ich werde in Zukunft genauer darauf achten", so Yungblud in dem Statement.
Der Künstler ist bekannt dafür, gesellschaftliche Themen offensiv anzusprechen. Erst vor wenigen Tagen hatte er in Melbourne auf der Bühne über die Lage im Iran gesprochen und sich solidarisch mit Demonstrierenden gezeigt. In einem auf Instagram verbreiteten Clip erinnerte er an Mahsa Amini und rief das Publikum dazu auf, "zu sprechen, zu schreien, zu posten". Die Community des Musikers reagiert oft stark auf sein Engagement – online werden seine Worte regelmäßig geteilt und diskutiert.








