"Lächerlich": Amira Aly rechnet mit Momfluencern ab
Amira Aly (34) hat eine klare Meinung zu Eltern, die ihre Kinder regelmäßig in den sozialen Medien präsentieren. In ihrem Podcast "Amira + 1" spricht die Moderatorin mit ihrem Gast über Familien- und Momfluencer und kritisiert dabei vor allem den Umgang mit den Kleinsten. Dass der Nachwuchs nun einmal zum eigenen Alltag gehöre und deshalb auch online gezeigt werde, lässt sie als Begründung nicht gelten. Schließlich gebe es genügend Influencerinnen, die ihre Partner jahrelang aus der Öffentlichkeit heraushalten, weil diese nicht vor der Kamera stehen möchten. Besonders kritisch sieht Amira Eltern, die bereits unmittelbar nach der Geburt Fotos ihrer Babys aus dem Kreißsaal veröffentlichen. Solche Beiträge bezeichnet sie schlicht als "lächerlich". Noch weniger Verständnis hat die Moderatorin allerdings dafür, wenn Eltern ihren kleinen Kindern sogar eigene Social-Media-Profile erstellen und in der Beschreibung darauf hinweisen, dass sie die Accounts selbst verwalten.
Besonders erschreckend findet Amira die Vorstellung, dass Kinder später selbst lesen könnten, welche anzüglichen Kommentare Erwachsene unter ihren Bildern und Videos hinterlassen haben. Das sei schlicht "widerlich". Für die Moderatorin steckt hinter solchen Kinderprofilen vor allem ein finanzielles Interesse. "Diese Eltern sind alle auf Profit aus. Es gibt keinen anderen Grund, ein 14-jähriges Mädchen auf Social Media zu irgendwelchen Liedern tanzen zu lassen oder irgendwelche Videos zu posten. Es gibt keinen Mehrwert außer in finanzieller Hinsicht und das ist fahrlässig. Das sollte verboten werden", wettert sie im Podcast. Auch die häufig verwendete Profilbeschreibung "Mama und Papa leiten diesen Account" sorgt bei Amira für Unverständnis. "Da denke ich mir nur so: Wozu, verdammt noch mal? Da steigt in mir die Wut auf", macht sie deutlich.
Bei ihren eigenen beiden Söhnen verfolgt Amira deshalb einen klaren Kurs: Sie möchte die Jungs möglichst lange von sozialen Netzwerken fernhalten. Dass das angesichts des Einflusses von Freunden und Mitschülern nicht einfach werden dürfte, ist ihr durchaus bewusst. "Davor habe ich wirklich Angst und ich glaube, das wird noch mal sehr, sehr schwierig, aber ich werde alles dafür tun, sie so lange wie möglich von Social Media fernzuhalten. Das ist Gift für Kinder", erklärt die Moderatorin in ihrem Podcast. Auch bei ihrer neugeborenen Tochter möchte Amira an ihren Erziehungsgrundsätzen festhalten. Erst heute verkündete sie auf Instagram, dass sie erneut Mama geworden ist. Dabei will sie keinen Unterschied zwischen Mädchen und Jungen machen. Vielmehr sollen alle drei Kinder mit denselben Werten aufwachsen. Besonders wichtig sind ihr Respekt, Hilfsbereitschaft und die Überzeugung, niemanden auszugrenzen.

























