Danny Masterson scheitert mit Berufung gegen 30 Jahre Haft
Nach seiner Verurteilung zu 30 Jahren Haft wegen der Vergewaltigung von zwei Frauen legte Danny Masterson (50) beim Gericht Berufung ein. Wie Deadline nun berichtet, ist diese Berufung offiziell gescheitert und das Urteil bleibt damit bestehen. Ein dreiköpfiges Gremium des Second Appellate District bestätigte die Entscheidung am Dienstag gegenüber dem Magazin. Danny hatte unter anderem die Prozessführung von Richterin Charlaine Olmedo beanstandet. Zudem argumentierte er, Scientology sei während seiner Verfahren in den Jahren 2022 und 2023 auf unzulässige Weise thematisiert worden. Das Berufungsgericht folgte dieser Auffassung jedoch nicht.
Danny und sein Team hatten außerdem argumentiert, dass die zuständige Polizei unzulässig gearbeitet habe und die gesammelten Beweise nicht zugelassen werden sollten. Nach Ansicht der Richter gab es weder einzelne Versäumnisse noch mehrere Fehler in ihrer Gesamtheit, die Danny ein rechtsstaatliches und faires Verfahren verwehrt hätten. Auch das Argument bezüglich Scientology hatte keine Wirkung: Informationen über die Stellung der Beteiligten innerhalb der Organisation und deren interne Abläufe hätten demnach im Prozess behandelt werden dürfen. Die Geschworenen hätten nicht darüber urteilen müssen, ob bestimmte Lehren oder Überzeugungen von Scientology richtig oder falsch seien. Deshalb habe die Zulassung der Beweise weder gegen den ersten Zusatzartikel der US-Verfassung verstoßen noch einen Ermessensmissbrauch des Gerichts dargestellt.
Bereits 2020 war Danny wegen mutmaßlicher Taten aus den Jahren 2001 bis 2003 in seinem Haus in den Hollywood Hills festgenommen worden. Erst im zweiten Prozess wurde er aufgrund dieser Taten schuldig gesprochen, im Jahr 2023. Die beiden Opfer seiner Taten waren ebenfalls Mitglieder der Organisation gewesen – als diese von Dannys Taten erfuhr, riet sie den beiden Frauen davon ab, zur Polizei zu gehen. Angeblich bedrohte Scientology die Opfer sogar, um klarzustellen, dass Dannys Taten nicht ans Licht kommen würden. Laut Deadline gehört Danny der Organisation weiterhin an.

























