Missbrauchsvorwürfe: Meghan bricht den Kontakt zum Vater ab

Missbrauchsvorwürfe: Meghan bricht den Kontakt zum Vater ab

- Lisa Federschmidt
Lesezeit: 2 min
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Schwere Vorwürfe sorgen für neue Schlagzeilen rund um Herzogin Meghan (45) und ihre Familie. Die Ehefrau von Prinz Harry (42) soll bereits im vergangenen Jahr endgültig mit ihrem Vater Thomas Markle Sr. (82) gebrochen haben. Wie The Sun und BBC unter Berufung auf Personen aus Meghans Umfeld berichten, soll sie ihm in einem Brief mitgeteilt haben, dass sie aufgrund von Missbrauchsvorwürfen keinen Kontakt mehr zu ihm wünsche. Das Schreiben habe Thomas während eines Krankenhausaufenthalts auf den Philippinen erreicht. Besonders weitreichend soll dabei Meghans Entscheidung bezüglich ihrer beiden Kinder gewesen sein. Dem Bericht zufolge habe sie ihrem Vater unmissverständlich erklärt, dass er weder ihren siebenjährigen Sohn Archie noch ihre fünfjährige Tochter Lilibet jemals kennenlernen werde. Thomas bestreitet die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen entschieden.

Im Mittelpunkt der Anschuldigungen steht der Verdacht, dass Thomas in seinem früheren Haus auf den Philippinen größere Mengen an Darstellungen des sexuellen Kindesmissbrauchs zurückgelassen haben soll. Der inzwischen wieder in den USA lebende Vater von Meghan weist die Behauptungen entschieden zurück. Wie das philippinische Justizministerium gegenüber der Nachrichtenagentur dpa bestätigte, liegt mittlerweile eine Anzeige gegen ihn vor. Eine auf Menschenhandel und sexuellen Kindesmissbrauch im Internet spezialisierte Taskforce hat die Ermittlungen übernommen. Auch das FBI ist nach eigenen Angaben über die Vorwürfe informiert und will die philippinischen Behörden bei Bedarf unterstützen. Meghan selbst äußerte sich am Freitag zu den Berichten und zeigte sich "zutiefst bestürzt". Britische Sicherheitsbehörden hätten sie bereits vor Jahren über "verstörende Vorwürfe" gegen ihren Vater informiert. Ob sich die Anschuldigungen bestätigen, ist bislang offen.

Auch die britische Polizei war offenbar schon vor Jahren über Anschuldigungen gegen Thomas informiert. Wie die Metropolitan Police gegenüber der Nachrichtenagentur PA bestätigte, ging bereits 2019 ein Schreiben mit "Vorwürfen wegen mutmaßlicher Straftaten außerhalb Großbritanniens" ein. Dieses wurde an Meghan und Prinz Harry weitergeleitet, allerdings ohne die enthaltenen Informationen an andere Strafverfolgungsbehörden zu übermitteln. Inzwischen prüft die Polizei, ob ihr damaliger Umgang mit dem Schreiben der unabhängigen Polizeiaufsicht gemeldet werden muss. Das schwierige Verhältnis zwischen Meghan und ihrem Vater reicht derweil weit zurück. Schon bei ihrer Hochzeit mit Harry im Jahr 2018 fehlte Thomas, der sich anschließend immer wieder öffentlich über seine Tochter äußerte. Der Brief, mit dem die Herzogin den Kontakt endgültig beendet haben soll, erreichte ihn Berichten zufolge während eines Krankenhausaufenthalts auf den Philippinen. Dort wurde er nach einer Beinamputation behandelt.

Thomas Markle Sr. und Herzogin Meghan
MEGA, Getty Images
Thomas Markle Sr. und Herzogin Meghan
Herzogin Meghan und Prinz Harry besuchen das Mental-Health-Programm Batyr an der Swinburne University in Melbourne
Getty Images
Herzogin Meghan und Prinz Harry besuchen das Mental-Health-Programm Batyr an der Swinburne University in Melbourne
Thomas Markle Sr., Vater von Herzogin Meghan
Thorpe/MEGA
Thomas Markle Sr., Vater von Herzogin Meghan
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