Vorwürfe: Thomas Markle drohen wohl bis zu zwölf Jahre Haft
Gegen Thomas Markle (82), den Vater von Herzogin Meghan (45), werden derzeit schwerwiegende Vorwürfe erhoben. Wie Daily Mail berichtet, prüfen Ermittler auf den Philippinen eine große Menge mutmaßlichen Missbrauchsmaterials von Kindern, das dem 82-Jährigen gehören soll. Thomas weist die Anschuldigungen zurück. Sollten die forensischen Untersuchungen abgeschlossen sein und die Staatsanwaltschaft Anklage erheben, könnte ihm im Falle einer Verurteilung wegen des Zugriffs auf die Dateien eine Haftstrafe von zehn bis zwölf Jahren drohen. Derzeit hält sich Meghans Vater in einer Reha-Einrichtung im US-Bundesstaat Florida auf. Da zwischen den Vereinigten Staaten und den Philippinen ein Auslieferungsabkommen besteht, könnte er im Falle einer Anklage an den Inselstaat überstellt werden. Dort müsste sich Thomas Markle dann vor Gericht verantworten.
Der philippinische Innenminister Jonvic Remulla geht davon aus, dass die forensische Analyse innerhalb etwa einer Woche abgeschlossen sein wird. Erst danach soll die Staatsanwaltschaft entscheiden, ob Anklage erhoben wird. Gegenüber Daily Mail machte der Politiker deutlich, wie er die bisherigen Erkenntnisse bewertet: Derzeit deute alles auf einen möglichen Sexualstraftäter "der übelsten Sorte" hin. Auch Meghan äußerte sich am Freitag in einem Statement zu den Vorwürfen. Darin bestätigte sie, bereits in der Vergangenheit von "verstörenden Vorwürfen" gegen ihren Vater erfahren zu haben. "Ich bin zutiefst erschüttert über die Nachrichten, die in den vergangenen 24 Stunden ans Licht gekommen sind. Meine Gedanken sind bei allen Kindern, denen möglicherweise Schaden zugefügt wurde", schrieb die Herzogin. In derselben Erklärung machte sie deutlich, dass die Anschuldigungen aus ihrer Sicht nachvollziehbar machten, warum sie den Kontakt zu Thomas abgebrochen habe und ihm keinen Umgang mit ihren beiden Kindern erlaube.
Das Verhältnis zwischen Vater und Tochter gilt bereits seit 2018 als zerrüttet. Laut BBC soll Meghan im vergangenen Jahr endgültig mit ihrem Vater gebrochen haben. Im Mai kehrte Thomas in die USA zurück, um nach der Amputation seines Beins seine Behandlung fortzusetzen. Während seines vorherigen Krankenhausaufenthalts auf den Philippinen soll Meghan ihm nach Angaben von Personen aus ihrem Umfeld einen Brief geschickt haben. Darin habe sie klargestellt, dass er seine Enkelkinder nicht kennenlernen werde. Bereits 2019 soll die Londoner Metropolitan Police Medienberichten zufolge ein siebenseitiges Schreiben mit Vorwürfen zu mutmaßlichen Taten außerhalb Großbritanniens erhalten haben. Verfasst worden sein soll der Brief von Roslyn Loveless, Thomas' inzwischen verstorbener erster Ehefrau. Das Schreiben war an das Fixated Threat Assessment Centre von Scotland Yard adressiert und soll Thomas als Gefahr für Meghan und Prinz Harry (42) beschrieben haben. Die Hinweise seien den Sussexes mitgeteilt, damals offenbar jedoch nicht an das FBI weitergegeben worden.




























