Meghan stinksauer als Prinz Harry beim ersten Date abtaucht

Meghan stinksauer als Prinz Harry beim ersten Date abtaucht

- Janine Karrasch
Lesezeit: 3 min
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Ein erstes Date mit Verspätung zu beginnen, ist peinlich. Für Prinz Harry (42) war es im Sommer 2016 aber kaum zu vermeiden. Die heutige Herzogin Meghan (45) hatte er über eine gemeinsame Freundin kennengelernt, nachdem er ein Video von ihr gesehen hatte. Nach einem stundenlangen Gespräch verabredeten sie sich für den nächsten Abend im Promi-Privatclub Soho House in London, wo die Schauspielerin während einer Drehpause von "Suits" das Tennisturnier in Wimbledon besuchte. Doch auf dem Weg dorthin steckte Harry im Stau fest. In seiner Autobiografie "Reserve" schildert er die Nachrichten, die er ihr schrieb: "Schrecklicher Verkehr." Ihre Antwort: "OK." Harry war alarmiert und sagte sich: "Sie könnte gehen." Auch seinen Bodyguards raunte er zu: "Sie wird gehen." Als Meghan vorschlug, er solle doch einfach aussteigen, erschien ihm das unmöglich.

Warum er nicht einfach zu Fuß weiterlief, erklärt Harry in seinem Buch recht anschaulich: "Ich konnte nicht durch die Straßen Londons rennen. Das wäre, als würde ein Lama durch die Straßen laufen." Es hätte eine Szene gegeben und "Sicherheitsalbträume" verursacht, ganz zu schweigen von der Presse, die darauf aufmerksam geworden wäre. Dazu kamen drei Bodyguards: "Ich konnte sie nicht plötzlich bitten, an einem Leichtathletik-Wettbewerb teilzunehmen." Eine Erklärung per SMS hielt er für ungeeignet: "Also habe ich einfach nicht geantwortet. Was sie sicher genervt hat." Meghan wartete tatsächlich rund 30 Minuten. In der Netflix-Dokuserie "Harry & Meghan" erzählt sie, sie habe sich gefragt, ob er so etwas öfter tue. Sein Verhalten hatte sie als respektlos aufgefasst.

Als Harry schließlich eintraf, löste sich Meghans Ärger schnell auf. Sie erkannte, dass er nicht arrogant, sondern peinlich berührt war: "Du warst wirklich so beschämt und zu spät ... ein knallroter, verschwitzter Chaot." Er notierte in seinem Buch: "Sie sagte, sie verzeihe mir." Nach etwa einer Stunde musste Meghan zu einem Abendessen. "Tut mir leid, ich muss los", sagte sie. Im Rückblick haderte Harry mit sich selbst: "Wenn ich nicht zu spät gewesen wäre, hätten wir mehr Zeit gehabt. Ich verfluchte mich, stand auf. Eine kurze Umarmung zum Abschied." Noch am selben Abend rief Meghan ihn an und schlug ein weiteres Treffen vor. Beim nächsten Treffen drehte sich der Spieß um: Diesmal ließ Meghan ihn warten, und zwar ein paar Minuten, die sie noch gebraucht hatte, um sich frisch zu machen. Harry nahm es ihr nicht krumm, sondern beruhigte sie sofort. "Du könntest so spät kommen, wie du willst, ich bewege mich nicht vom Fleck. Ich will dich einfach wiedersehen", soll er ihr laut The Independent gesagt haben.

Prinz Harry und Herzogin Meghan besuchen das Royal Children’s Hospital in Melbourne
Getty Images
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Herzogin Meghan und Prinz Harry im Disneyland
Instagram / meghan
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Prinz Harry und Herzogin Meghan in Whistler, Kanada
Dutch Press Photo Agency / ActionPress
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