Prinzenkostüm: Ariel findet Bachelorette-Kandidaten "cringe"
Große Gefühle und noch größere Peinlichkeiten: Ariel (23) feiert aktuell auf 3+ ihr Debüt als neue Schweizer "Bachelorette", doch die 21 Kandidaten stellen ihren Sinn für Humor direkt auf eine verdammt harte Probe. So sorgen schon die Auftaktbegegnungen für reichlich Verwirrung und eine ordentliche Portion Fremdscham – bei den Zuschauern ebenso wie bei dem Basler Rotschopf selbst. Den Anfang macht der 21-jährige Arlind, der nicht etwa stilvoll im Auto vorfährt, sondern in Latschen und mit einem Fischernetz bewaffnet aus dem Meer gestapft kommt. Seine kreative Inszenierung kann Ariel allerdings absolut nicht überzeugen – sie findet die Aktion schlichtweg "cringe" und kommentiert naserümpfend: "Da kommt ein Mann aus dem Wasser mit Latschen und einem Netz in den Händen, ich bin verwirrt, ich bin angecringt." Auch Kandidat Chris versucht sein Glück im Kostüm. Als Prinz Eric aus Arielle, die Meerjungfrau verkleidet, kassiert er jedoch eine knallharte Abfuhr: "Ich bin auf der Suche nach meinem König, nicht nach meinem Prinzen, weil ich bin eine Queen und ich brauche einen König."
Doch damit ist das märchenhafte Kuriositätenkabinett noch längst nicht erschöpft. Kandidat Lionel präsentiert sich geheimnisvoll mit einer silbernen Maske, bevor er beim Abgang einen überraschenden Breakdance-Move hinlegt. Bora steigt direkt rappend aus dem Wagen und Markus rückt vorsorglich mit roten Boxhandschuhen bewaffnet an. Vor allem Lionels mystische Maskenaktion fällt bei Ariel gnadenlos durch: "Der ganze Auftritt war eine Katastrophe", bilanziert die 23-Jährige trocken. Auch verbal schießen einige Anwärter direkt den Vogel ab: Daniel führt auf die Frage nach seiner Motivation, an der Show teilzunehmen, schlicht "Thailand" an, woraufhin unter den Kandidaten unmittelbar die obligatorische Grundsatzdiskussion darüber entbrennt, wer tatsächlich für die wahre Liebe angereist sei. "Ich liebe ja eigentlich Drama, aber bei Männern hat es so eine Grenze von Drama und Peinlichkeit", stöhnt Ariel im Interview mit gequältem Lächeln. Welche Kandidaten diesen harten Cringe-Marathon in der ersten "Nacht der Rosen" überstehen, bleibt dank eines Cliffhangers vorerst offen.
Vor ihrer Beförderung zur Rosenkavalierin sammelte Ariel bereits im Dschungelcamp reichlich TV-Erfahrung. Was die Finanzen angeht, überlässt die Schweizerin übrigens nichts dem Zufall: Die Gagenverhandlungen überließ sie komplett ihrer Managerin. Die genaue Summe, die sie für ihr Rosenabenteuer nun einstreicht, bleibt dabei Ariels süßes Geheimnis. Für die Zukunft wünscht sich die Baslerin vor allem einen reifen Partner, der endlich etwas Ruhe in ihren Alltag bringt – und der zu ihrer wichtigsten Rolle passt: Die 23-Jährige ist Mama einer kleinen Tochter. So sammelte Kandidat Antonio gleich Sympathiepunkte, als er offenbarte, selbst Zwillingsmädchen großzuziehen. Und während die Konkurrenz noch peinliche Posen übte, überzeugte auch Fernando direkt mit einer passenden Geste: Er reiste mit einem gigantischen, pinkfarbenen Teddybären für die Kleine an.


























