Tyga wegen geplatzter Auftritte auf 135.000 Dollar verklagt
Rapper Tyga (36) ist wegen zweier angeblich ausgefallener Clubauftritte verklagt worden. Das Pekinger Unternehmen Beijing Tongxing Wanxin Catering Management beschuldigt den Musiker des Betrugs und Vertragsbruchs, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht, die TMZ vorliegen. Demnach war vorgesehen, dass Tyga am 4. August und am 27. Oktober 2023 im Club Pac Star in Peking auftritt. Obwohl die vereinbarte Gage bereits überwiesen worden sei, habe er keinen der beiden Termine wahrgenommen. Nach Angaben der Firma wurden für die Auftritte insgesamt 145.000 Dollar (rund 125.000 Euro) gezahlt. Im Zuge einer späteren Einigung soll der Rapper bislang jedoch lediglich 10.000 Dollar erstattet haben. Mit der Klage möchte die Managementfirma die ausstehenden 135.000 Dollar von Tyga zurückfordern. Hinzu kommen Forderungen nach Zinsen und weiterem Schadenersatz.
Nach dem ersten ausgefallenen Konzert sei zunächst ein Ersatztermin angekündigt worden. Auch nachdem Tyga beim zweiten vereinbarten Termin nicht aufgetreten sei, soll das Unternehmen die Auskunft erhalten haben, dass die Show später nachgeholt werde. Dafür sei nach Darstellung der Managementfirma das erste oder zweite Quartal 2024 vorgesehen gewesen. Doch auch dieser angekündigte Ersatzauftritt habe nicht stattgefunden. Weil laut dem Unternehmen weder eine Show erfolgte noch der bereits gezahlte Betrag vollständig zurückerstattet wurde, fordert es das Geld jetzt auf juristischem Weg ein. Neben den offenen 135.000 Dollar und den entsprechenden Zinsen verlangt die Klägerin laut TMZ zudem Strafschadenersatz. Welche Höhe dieser zusätzliche Betrag haben soll, geht aus dem Bericht nicht hervor.
Tyga trägt den bürgerlichen Namen Micheal Ray Nguyen-Stevenson und ist vor allem als US-amerikanischer Rapper und Musiker bekannt. Am 19. November 2026 wird er 37 Jahre alt. Ob und weshalb die beiden für 2023 angesetzten Auftritte tatsächlich ausfielen, erläutert der vorliegende Bericht nicht näher. Auch zur angeblichen Absprache über einen späteren Ersatztermin werden keine weiteren Details genannt. Eine Stellungnahme des Musikers zu den konkreten Vorwürfen oder der Klage gibt TMZ ebenfalls nicht wieder. Der Bericht gibt damit nur die Darstellung der klagenden Pekinger Managementfirma wieder. Ihre Forderung begründet sie mit der nach eigenen Angaben geleisteten Vorauszahlung, den ausgebliebenen Auftritten und der bisher nur teilweise erfolgten Rückzahlung. Tyga selbst hat sich dem Bericht zufolge bislang nicht öffentlich zu seiner Sicht auf den Streit geäußert.
























