Nach MS-Fehldiagnose kämpft Christina Applegate weiter
Viele Jahre lang kämpfte Christina Applegate (54) gegen die Nervenkrankheit Multiple Sklerose und machte immer wieder öffentlich darauf aufmerksam. Vor wenigen Wochen dann der Schock: Bei Christina war eine falsche Diagnose gestellt worden. Im Podcast "MeSsy" erzählt sie nun, dass sich trotzdem an ihren Beschwerden und Symptomen nichts geändert hat. Selbst so einfache Dinge wie das Aufstehen am Morgen sind unglaublich schwierig für die Schauspielerin. "Ich habe heute tatsächlich die Zeit gestoppt. Ich habe zehn Minuten gebraucht, um mich von meinem Kissen wegzubewegen, aus dem Bett zu kommen und aufstehen zu können. Ich weiß nicht, was los ist. Damit lebe ich immer noch", erzählt sie.
Ihre Mobilität ist weiterhin stark eingeschränkt, während noch immer ungeklärt ist, welche Erkrankung hinter den Schmerzen und den übrigen Beschwerden steckt. Dass ihr niemand sagen kann, woran sie wirklich erkrankt ist oder was in ihrem Körper falsch läuft, ist für Christina sehr belastend. Als Nächstes möchte die "Dead to Me"-Darstellerin deshalb einen Rheumatologen aufsuchen. Sollte die Untersuchung keine Klarheit bringen, will sie sich an weitere Fachärzte wenden, bis die Ursache gefunden ist. Sie erzählt im Podcast jedoch: "Wenn dabei keinerlei Ergebnisse herauskommen, gehen wir zu einem anderen Spezialisten und dann zu einem weiteren Spezialisten. Das beginnt mich zu überfordern ... Ich glaube, ich muss einfach sagen: Okay, ein Schritt nach dem anderen."
Dass sie viele Jahre mit der falschen Diagnose gelebt hatte, kam erst ans Licht, als Christina einen rund viermonatigen Klinikaufenthalt absolvierte. Während Menschen aus ihrem Umfeld zunächst erleichtert reagierten, konnte die Schauspielerin die Nachricht nicht als reine Entwarnung auffassen. Schließlich bestehen ihre Schmerzen und weitere Symptome fort. Die MS-Community bedeutet Christina aber nach wie vor sehr viel und sie fühlt sich den Betroffenen immer noch sehr nah. Im Podcast kündigte sie an, auch weiterhin für sie einstehen zu wollen.
























