Dakota Johnson verrät ihren absurdesten Intimdreh
Wer Filmsex für eine Mischung aus Leidenschaft und Chemie hält, wird von Dakota Johnson (37) eines Besseren belehrt. Zu Gast bei Amy Poehler (55) im Podcast "Good Hang" erzählte sie, wie unromantisch solche Szenen oft entstehen. Zeigt die Kamera nur sie, muss ihr Gegenüber nicht einmal anwesend sein, und sie spielt die Szene solo. "Es gibt Momente, in denen ich eine Sexszene allein gedreht habe, weil nur ich im Bild bin. Dann bewege ich mich einfach allein und da ist ein Tennisball außerhalb des Bildes", so Dakota. Noch unangenehmer sei es, wenn sie an einem Bettgestell Bewegungen andeuten soll, während fast nur Männer des Filmteams im Raum stehen. Ihre Beschreibung der Lage: "Nur ein Haufen Kerle ... mit gesenkten Köpfen".
Trotz unzähliger intimer Szenen in ihrer Laufbahn arbeitete Dakota erst kürzlich zum ersten Mal mit einer Intimitätskoordinatorin. Deren Einfall für eine Szene mit einem Schauspielkollegen war ungewöhnlich: Ein Pilatesball sollte zwischen die beiden, als Puffer und als Hilfe für die Bewegungen. Dakota gab den Vorschlag so wieder: "Wollt ihr für die stoßende Bewegung einen Pilatesball zwischen euch haben, damit ihr dabei gleich ein bisschen eure Körpermitte trainiert?" Ausprobiert wurde die Idee nicht, denn der Ball hätte die beiden zu weit voneinander getrennt. Prinzipiell hat Dakota nichts gegen solche Szenen, sofern sie der Geschichte und der Figur dienen. Wie sie sich vorbereitet, hängt davon ab, ob die Rolle selbstsicher, einsam, ängstlich oder konservativ angelegt ist.
Dakota zeigte sich entspannt im Umgang mit Sexszenen und erklärte, sie brauche keine besondere Einstimmung. Den lockeren Zugang der Hauptdarstellerin von "Fifty Shades of Grey" prägte vor allem ihre Mutter Melanie Griffith (69), die ihr früh ein gutes Körpergefühl vermittelte. "Meine Mutter hat mich dazu erzogen, wirklich stolz auf meinen Körper zu sein und meinen Körper zu lieben", sagte Dakota im Podcast. Im Beruf sieht sie darin einen klaren Vorteil, denn so kann sie ihren Körper vor der Kamera ungezwungen einsetzen, um einer Figur Leben einzuhauchen.


























