Sara Kulka blickt auf Drogenkonsum & Kindheitstrauma zurück

Sara Kulka blickt auf Drogenkonsum & Kindheitstrauma zurück

- Florentine Naumann
Lesezeit: 3 min
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Sara Kulka (36) hat sich ihren Followern von einer sehr verletzlichen Seite gezeigt. In einer Instagram-Story blickt der Realitystar nachdenklich auf Kapitel zurück, die ihr Leben lange bestimmt haben: Drogenkonsum, traumatische Kindheitserinnerungen und toxische Beziehungen zu deutlich älteren Männern. Allein in einem Innenraum sitzt sie vor der Kamera und hält dabei alte Magazincover sowie ihr Buch in die Linse, um ihre Entwicklung zu veranschaulichen. Deutlich macht sie vor allem eines: Bestimmte Beziehungsmuster hätten sich über Jahre hinweg wiederholt. Inzwischen lebt die zweifache Mutter ohne Partner und richtet ihren Fokus auf ihre Kinder. Für ihre beiden Töchter möchte sie den Kreislauf durchbrechen, der ihr eigenes Leben so lange geprägt habe. Sara betont, alles dafür tun zu wollen, dass die Mädchen nicht dieselben schmerzhaften Erfahrungen machen müssen wie sie selbst.

Konkret erzählt die 36-Jährige von zwei Momentaufnahmen aus ihrem Leben. Im Alter von gerade einmal 16 Jahren habe sie Drogen genommen, ein damaliges Fotoshooting sei von einem über 40 Jahre alten Mann bezahlt worden. Schon damals habe sie davon geträumt, eines Tages auf einem echten Magazincover zu landen. Acht Jahre später ging dieser Wunsch tatsächlich in Erfüllung: Mit 24 zierte sie ein Cover, ihr Drogenproblem lag zu diesem Zeitpunkt nach eigenen Angaben hinter ihr. Von den problematischen Mustern in der Liebe hatte sie sich aber noch nicht gelöst – auch ihr damaliger Partner war über 40. Wie stark ihre Kindheit spätere Beziehungen geprägt habe, beschreibt Sara in ihrer Social-Media-Story: "Mir fehlen viele Erinnerungen an meine Kindheit. Doch die Erinnerungen, die da sind, sind teilweise sehr traumatisierend. Und das wiederum hat sich immer wieder in meinem Leben wiederholt, gerade bei den Mustern mit Männern, die ich mir gesucht habe."

Heute zieht die Influencerin einen klaren Schlussstrich. "Das hier bin ich heute mit 36. Ich habe keinen Mann an meiner Seite, dafür zwei wundervolle Töchter. Und ich tue alles dafür, dass meine Töchter niemals das erfahren müssen, was hier drin steht", erklärt sie mit Blick auf ihr Buch. Rückblickend erkennt sie außerdem, wie lange sie auf Hilfe von außen gehofft hat: "Ich habe immer die Sehnsucht gehabt nach jemandem, der mich rettet. Doch ich habe verstanden, die einzige Person, die mich retten kann, bin ich selbst." Ihre gemeinsam mit Fred Sellin verfasste Biografie "Das Mädchen, das ich retten musste" erschien am 20. Oktober. Darin thematisiert Sara unter anderem sexuellen Missbrauch durch ihren Onkel, Drogensucht, ihre Arbeit als Stripperin, toxische Beziehungen und ihren Heilungsprozess. Ihr Ex-Mann habe versucht, die Veröffentlichung bestimmter Erlebnisse zu verhindern. Einige Stellen seien deshalb abgeschwächt worden, an der Publikation hielt Sara dennoch fest.

Sara Kulka, Model
IMAGO / Eventpress
Sara Kulka, Model
Sara Kulka, Januar 2026
Imago
Sara Kulka, Januar 2026
Sara Kulka, Januar 2026
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Sara Kulka, Januar 2026
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