Unfall: Ermittlungen zum Tod von Hayden Panettiere beendet
Im Fall von Hayden Panettiere (†36) gibt es nun offizielle Gewissheit: Die Polizei in Greenville im US-Bundesstaat South Carolina hat ihre Ermittlungen zum Tod der Schauspielerin abgeschlossen. Die Schauspielerin war am 16. August 2026 im Alter von 36 Jahren in einer Wohnung in Greenville gestorben. Gut zehn Wochen später stuften die Behörden ihren Tod offiziell als Unfall ein. Hinweise auf ein Verbrechen ergaben sich den Beamten zufolge nicht. "Basierend auf der Feststellung der Gerichtsmedizin und den Ergebnissen der Ermittlungen wurde der Tod von Hayden Panettiere als Unfall eingestuft", heißt es in einer Mitteilung der Polizei, die unter anderem Entertainment Weekly verbreitet. Die Entscheidung stützte sich sowohl auf die rechtsmedizinischen Befunde als auch auf die eigenen Ermittlungen der Behörden. Mit dem Abschluss des Verfahrens gilt der Fall für die örtlichen Behörden knapp drei Monate nach dem Tod der Schauspielerin als abgeschlossen.
Die Todesursache war bereits Ende September öffentlich geworden. Laut Rechtsmedizin starb Hayden an den toxischen Wirkungen mehrerer Substanzen. Nachgewiesen wurden demnach Fentanyl und dessen Zwischenprodukt 4-ANPP sowie die Medikamente Alprazolam, Methocarbamol und Quetiapin. Diese Arzneimittel werden unter anderem bei Angstzuständen, Muskelverspannungen, starken Schmerzen und psychotischen Störungen eingesetzt. "Bei der Autopsie wurden keine Anzeichen eines Traumas festgestellt, die zum Tod beigetragen hätten", hielt die Gerichtsmedizin in ihrer Mitteilung zudem fest. Haydens damaliger Partner Brian Hickerson und sein Bruder Zach sollen noch versucht haben, die Schauspielerin zu reanimieren, blieben jedoch erfolglos. Wie Medien berichteten, waren neben der örtlichen Polizei auch Ermittler der US-amerikanischen Drogenbehörde DEA an dem Fall beteiligt.
Öffentlich gemacht hatte den Tod seinerzeit Haydens Vater Alan "Skip" Panettiere. "Mit tiefer Trauer teilen wir den tragischen Tod unserer geliebten Hayden mit", erklärte er in einer persönlichen Mitteilung, die ABC News vorlag. Darin erinnerte er sich auch liebevoll an seine Tochter: "Sie war ein unglaubliches Licht und eine Naturgewalt, die allen, die sie kannten, unermessliche Liebe und Freude geschenkt hat." Das habe ebenso für die Millionen Menschen gegolten, die sie auf dem Bildschirm sahen. Die aus "Heroes" bekannte Darstellerin hatte im Mai 2026 eine Biografie veröffentlicht, in der sie offen über ihre Wochenbettdepression und ihre Alkoholsucht schrieb. In Interviews sprach Hayden auch über ihre schwierige Kindheit als Kinderstar, das distanzierte Verhältnis zu ihrer Mutter und den Verlust ihres jüngeren Bruders, der 2023 gestorben war. Sie hinterlässt ihre 2014 geborene Tochter Kaya, die seit einigen Jahren bei ihrem Vater Wladimir Klitschko in Europa lebt.























