25 Jahre nach seinem Tod: Judi Dench vermisst ihren Mann
Auch ein Vierteljahrhundert nach dem Tod ihres Ehemannes Michael Williams ist die Trauer bei Judi Dench (91) nicht verschwunden. Die Schauspielerin spricht in ihren neuen Memoiren "Is It Too Late to Make a Run For It?" offen über den Verlust ihrer großen Liebe. Das Buch hat sie gemeinsam mit ihrem langjährigen Weggefährten Brendan O'Hea verfasst. Wie präsent ihr verstorbener Partner bis heute in ihrem Alltag ist, machte die Oscarpreisträgerin gegenüber People deutlich. "Ich vermisse ihn noch immer. Selbst jetzt, 25 Jahre später, stelle ich mir vor, dass er gleich durch die Haustür kommt", gestand sie dem Magazin. Der Gedanke an seine Rückkehr scheint sie demnach selbst ein Vierteljahrhundert nach dem Verlust zu begleiten. Mit ihren offenen Worten gibt die Filmikone einen persönlichen Einblick in eine Trauer, die trotz der vergangenen Zeit nicht verschwunden ist.
Judi und Michael hatten 1971 geheiratet und blieben bis zu seinem Tod im Jahr 2001 ein Paar. Der Schauspieler starb im Alter von 65 Jahren an Lungenkrebs. Die beiden verband nicht nur das Privatleben: Als Kollegen standen sie auch immer wieder gemeinsam vor der Kamera und auf der Bühne. Aus ihrer Ehe ging Tochter Finty hervor. In ihrem Buch beschränkt Judi sich jedoch nicht auf die Beziehung zu ihrem verstorbenen Mann. Die James Bond-Bekanntheit blickt darin ebenfalls auf ihre rund sieben Jahrzehnte umfassende Karriere zurück. Dabei erinnert sie sich an berufliche Höhepunkte, schwierige Phasen und an die Menschen, die sie auf diesem langen Weg begleitet haben. So verbindet die Schauspielerin ihre persönliche Liebesgeschichte mit Erinnerungen aus einem außergewöhnlich langen Leben im Rampenlicht.
Allein blieb die Britin nach Michaels Tod übrigens nicht: Mit dem Naturschützer David Mills fand sie erneut die Liebe. Berichten zufolge sind die beiden inzwischen seit 16 Jahren ein Paar, eine Hochzeit kommt für sie jedoch nicht infrage. Auch sonst gehen sie ihren eigenen Weg: Judi und David leben in getrennten Häusern, die rund sechs Kilometer voneinander entfernt liegen. Ihre gemeinsame Zeit verbringen sie mal bei ihm, mal bei ihr. Über ihr Familienleben hatte die Britin bereits in der Vergangenheit gesprochen. So verriet sie, dass sie und Michael sich ursprünglich sechs Kinder gewünscht hätten. Am Ende blieb es jedoch nur bei Tochter Finty. Wegen ihrer vielen Arbeit habe Judi damals nicht weiter darüber nachgedacht, weshalb kein weiterer Nachwuchs kam.


























