Judi Dench findet: "Cats" war Willens- & Talentverschwendung
Judi Dench (91) geht mit einem ihrer bekanntesten Filmprojekte hart ins Gericht. In ihrer Autobiografie "Is It Too Late to Make a Run for It?" blickt die Schauspielerin auf die Musicalverfilmung "Cats" zurück, in der sie 2019 die weise Katze Old Deuteronomy verkörperte. Die Darstellerin hat den fertigen Film bis heute nicht gesehen – obwohl sie eine der zentralen Rollen in der hochkarätig besetzten Produktion übernahm. Die vernichtenden Kritiken nach dem Kinostart gingen jedoch auch an ihr nicht spurlos vorbei. "Oh Gott, ich kann es nicht ertragen, und [Andrew Lloyd Webber] hatte so lange darauf gewartet, dass der Film gedreht wird", schreibt sie. "Was für eine Verschwendung all dieses guten Willens und Talents", gibt sie zu verstehen.
Schon während der Dreharbeiten soll sich die "Skyfall"-Berühmtheit nicht wohlgefühlt haben. In der Rolle habe sie sich "nicht richtig gefühlt", am Set sei ihr oft "unbehaglich" gewesen, schreibt Judi in ihrer Autobiografie. Ihre Co-Stars nimmt die Oscarpreisträgerin dennoch ausdrücklich in Schutz. "Alles, was ich sagen möchte, ist, dass niemand mit dem Vorsatz antritt, eine schlechte Leistung abzuliefern oder einen schlechten Film zu machen", stellt sie klar und fügt hinzu: "Man gibt sein Bestes, bietet etwas an und hofft, dass die Leute mitziehen und sich der Party anschließen."
Es gab aber auch Momente, an die Judi gern zurückdenkt: Die Partien Bananagrams zwischen den Takes, die Erkenntnis, dass sie ihr Bein noch immer in die Luft bekam, und das Zusammentreffen mit Taylor Swift (36) sind der Leinwandbekanntheit positiv in Erinnerung geblieben. Neben Taylor standen unter anderem Jennifer Hudson (45), Idris Elba (54), James Corden (48) und Rebel Wilson (46) vor der Kamera. Judis Buch "Is It Too Late to Make a Run for It?" wird am 3. November 2026 in den USA erscheinen.


























