Anna Adamyan teilt schmerzhafte Gedanken nach der Geburt
Anna Adamyan (30) spricht offen über die schweren ersten Tage nach der Geburt ihres Kindes. Auf Instagram hat das Model jetzt einen sehr persönlichen Beitrag geteilt. Darauf zeigt sich die Realitydarstellerin und Ex-Germanys Next Topmodel-Kandidatin in einem Krankenhausbett. Ihre Augen sind gerötet und voller Tränen. Neben dieser emotionalen Aufnahme postete Anna auch mehrere Nahaufnahmen von den kleinen Füßen ihres Neugeborenen. Um das Baby herum sind medizinische Schläuche und Kabel zu sehen. Am meisten schmerzt es die Influencerin, dass sie in der ersten Zeit von ihrem Kind getrennt war. Mit ihren Gedanken wendet sich Anna direkt an ihre Community. Sie erklärt, dass sie die Gefühle, die mit dieser Erfahrung verbunden sind, nun ganz bewusst zulassen will. Die Aufnahmen geben dabei einen sehr persönlichen Einblick in ihre Erinnerungen an die Tage nach der Entbindung. Statt die belastenden Momente weiter beiseitezuschieben, spricht sie offen darüber, was sie bis heute bewegt.
In Texten, die sie über die Babyfotos gelegt hat, schreibt Anna auf, was ihr besonders leidtut. Sie richtet sich dabei direkt an ihr Kind. "Mir tut es leid, dass ich nicht die Erste sein konnte, die dich im Arm gehalten hat", heißt es in einer der Einblendungen. Auch die Nächte im Krankenhaus gehen der Mama nicht aus dem Kopf. Ihr tue es leid, "dass du nachts ganz alleine schlafen musstest, ohne mich", schreibt sie weiter. Zudem belastet sie die medizinische Betreuung, die ihr Baby direkt nach der Geburt brauchte. Es tue ihr leid, "dass du in deinen ersten Tagen auf dieser Welt umgeben von Schläuchen und Kabeln warst", hält Anna fest. Die Nahaufnahmen unterstreichen ihre Worte: Neben den Füßen des Neugeborenen sind deutlich mehrere Kabel, Schläuche und medizinische Verbindungen zu sehen. Mit diesen Bildern macht Anna sichtbar, wie sehr sie die anfängliche Trennung vom Kind und die Situation im Krankenhaus noch immer beschäftigen.
Für Anna ist Instagram schon lange ein Ort, an dem sie sehr persönliche Erfahrungen öffentlich macht. "Das hier ist seit Jahren mein eigener 'Safe Space'", schreibt sie. Dort hat sie unter anderem über ihre Endometriose gesprochen und über ihren jahrelangen Kinderwunsch mit allen Höhen und Tiefen. Auch ihre Schwangerschaften und nun die Zeit nach der Geburt gehören zu den Themen, mit denen sie offen umgeht. Sich selbst nennt Anna eine "Meisterin im Verdrängen". Trotzdem betont sie, dass es ihr hilft, Gedanken und Gefühle zuzulassen. Allen Betroffenen gibt sie mit auf den Weg, dass sie keine Schuld tragen. Den Anstoß, ihre Emotionen öffentlich zu teilen, bekam sie unter anderem durch ein Video der von ihr markierten Instagram-Userin Ivy. Abschließend schickt Anna allen eine Umarmung, die ähnliche Gefühle kennen, gerade selbst mitten in einer solchen Situation stecken oder sich an diese Zeit zurückerinnern.


























