Tabu: Karoline Herfurth zieht eine klare Grenze in ihrer Ehe
Karoline Herfurth (42) zieht in ihrer Ehe mit Christopher Doll eine klare Grenze: Das Handy ihres Mannes ist für die Schauspielerin tabu. Im Gespräch mit Bunte in Berlin erklärte sie anlässlich ihres Films "Der perfekte Urlaub", dass sie niemals das Handy ihres Partners kontrollieren würde. In dem Film handelt ihre Figur ganz anders und schaut auf dem Smartphone ihres Partners nach. Privat wäre ein solches Verhalten für Karoline jedoch ausgeschlossen. Sie betrachtet das Gerät als persönlichen Bereich, vergleichbar mit einem Brief, der an eine andere Person gerichtet ist. Einen Anlass zum Nachforschen sieht sie ohnehin nicht. "Ich persönlich weiß, dass ich mich hundertprozentig auf meinen Mann verlassen kann. Deswegen interessiert mich sein Handy wirklich null", stellte die 42-Jährige gegenüber dem Magazin klar.
Hinter dem Drang, das Handy des Partners zu durchsuchen, steckt für Karoline offenbar ein tiefer liegendes Thema. Statt zur Kontrolle zu greifen, sollte man sich ihrer Ansicht nach fragen, warum das gegenseitige Vertrauen überhaupt verloren gegangen ist. Außerdem vertritt sie die Haltung, dass selbst Verheiratete nicht jeden Gedanken oder jedes Detail miteinander teilen müssen. Die Regisseurin gesteht beiden Seiten einen eigenen Raum zu und findet, dass sie nicht alles etwas angeht, was Christopher betrifft. Deshalb hält sie auch Geheimnisse in einer Partnerschaft grundsätzlich für denkbar. Entscheidend sind für sie gemeinsame Absprachen. Wird gegen eine solche Vereinbarung verstoßen, müsse jeder selbst beurteilen, ob eine Grenze überschritten wurde oder sogar ein Dealbreaker vorliegt. Schließlich ließen sich die Gefühle und das Verhalten des anderen nicht festlegen.
Vertrauen spielt für Karoline nicht nur in ihrer Ehe eine wichtige Rolle, sondern prägt auch ihre Freundschaften. Sie wünscht sich Verbindungen, in denen alle Beteiligten authentisch sein können, offen über ihre Gedanken sprechen und sich miteinander sicher fühlen. Einige ihrer Freundschaften mit Frauen reichen sogar bis in die erste Klasse zurück. Für die Schauspielerin sind solche Beziehungen ein "Lebenselixier". Gerade unter Frauen setzt sie auf ehrlichen Austausch und gegenseitige Solidarität. Wie sich dieser Zusammenhalt anfühlen sollte, fasste Karoline gegenüber Bunte so zusammen: "Hier bist du sicher, wir können über alles reden, ich passe auf dich auf." Ihrer Ansicht nach sollten Frauen sich nicht gegeneinander ausspielen lassen. Stattdessen könnten sie nach Gemeinsamkeiten suchen und einander unterstützen. Daraus müsse aber nicht automatisch eine enge Freundschaft entstehen.


























