Dua Lipa siegt im Streit um dreistes Fanartikelgeschäft
Ein Onlinehändler aus Hongkong, der sich Gary nennt, wollte mit dem Namen Dua Lipa (31) ordentlich Geld verdienen und ist damit gescheitert. Auf der Seite dualipa-asiastore.com verkaufte er Shirts, Stoffbeutel und Mützen, die er mit dem Popstar in Verbindung brachte. Die Sängerin hatte davon nichts gewusst und nie zugestimmt. Dua schaltete deshalb die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) ein, eine Einrichtung der Vereinten Nationen. Das zuständige Gremium gab ihr recht und ordnete an, die Domain umgehend an Duas Firma zu übertragen. Für Gary bedeutet das den Verlust seiner Verkaufsadresse. Wer die Seite künftig aufruft, landet bei einer Adresse, über die allein das Unternehmen der Sängerin verfügt.
Die Entscheidung der WIPO fiel in der Begründung eindeutig aus: Die Domain sei "in böser Absicht" betrieben worden. Der Shop habe ohne jede Befugnis vorgegaukelt, der offizielle Fanartikelladen der Sängerin zu sein. Dua verteidigt damit nicht nur ihren Namen, sondern auch ein lukratives Geschäftsfeld. Die Medienfirma Radical22 Ltd. verdient an Songs, Tantiemen, Konzerten und eben an Merchandise. Den jüngsten Unterlagen zufolge flossen dem Unternehmen zuletzt 23,4 Millionen Pfund (28 Millionen Euro) zu. Dua hatte es 2014 gemeinsam mit ihrem Vater und Manager Dukagjin Lipa gegründet, heute soll es 73 Millionen Pfund (87,4 Millionen Euro) wert sein. Die Tochterfirma Radical22 Live machte 2025 einen Nettogewinn von 6,2 Millionen Pfund (7,4 Millionen Euro). Die "Radical Optimism Tour" brachte mit 81 Shows allein im vergangenen Jahr rund 162 Millionen Pfund (194 Millionen Euro) ein.
Auch abseits des Geschäfts gab es bei Dua zuletzt Grund zum Feiern. Im Mai heiratete sie den Schauspieler Callum Turner (36) in der Marylebone Town Hall in London. Etwa eine Woche danach lud das Paar zu einem großen Fest nach Italien. Zu den Gästen zählten Charli XCX (34), Joe Alwyn (35), Mark Ronson (51) und Donatella Versace (71). Der Vogue Italia erzählte die Sängerin: "Unser Hochzeitstag war magisch. Wir bekamen so viele Ratschläge, entschieden uns aber, nur zwei davon zu befolgen: den Tag so zu erleben, als wären wir selbst Gäste, und uns in der Menge immer wiederzufinden, ohne einander aus den Augen zu verlieren. So haben wir gemeinsam so viele Erinnerungen geschaffen." Über Callum sagte sie: "Für mich ist er Familie. Unsere kreative Sprache ist einzigartig. Wenn wir gemeinsam Entscheidungen treffen, ist es, als teilten wir dasselbe Gehirn – wir folgen denselben Instinkten."


























