

Lauren Bennett starb mit nur 36: Das war die Todesursache
Fünf Monate nach dem Tod von Lauren Bennett gibt es nun traurige Gewissheit über die Umstände. Wie TMZ berichtet, starb die Sängerin im Alter von 36 Jahren durch Suizid. Lauren war am 29. Mai 2026 in ihrem Heimatort Meopham ums Leben gekommen. Der kleine Ort liegt in der englischen Grafschaft Kent. Die Britin war einst durch ihr Mitwirken an dem LMFAO-Hit "Party Rock Anthem" bekannt geworden. Gefunden wurde sie von zwei Menschen, die ihr besonders nahestanden: von ihrem langjährigen Partner Kenny Wormald und von ihrem Vater Richard Bennett. Kenny ist Tänzer und wurde unter anderem durch seine Rolle in "Footloose" bekannt. Nach Laurens Tod hatten die Behörden die Ermittlungen aufgenommen, am 12. Juni wurde eine offizielle Untersuchung zu ihrem Tod eröffnet.
Zuständig für den Fall war der Kent and Medway Coroner Service. Für den 30. Oktober war eine gerichtliche Anhörung angesetzt. Berichten zufolge waren die Behörden allerdings schon vor der abschließenden Bestätigung davon ausgegangen, dass Lauren sich selbst das Leben genommen hatte. Öffentlich gemacht hatten ihren Tod im Sommer ihre früheren Bandkolleginnen Emmalyn Estrada, Natasha Slayton und Paula van Oppen. Gemeinsam mit ihnen und der 2014 verstorbenen Simone Battle hatte Lauren die Girlgroup G.R.L. gebildet. Am 6. Juli teilten drei der Musikerinnen die traurige Nachricht auf Instagram mit ihren Fans. In ihrer gemeinsamen Abschiedsbotschaft fanden sie bewegende Worte für ihre verstorbene Freundin: "Unsere Herzen sind gebrochen, und wir können nicht in Worte fassen, wie viel sie uns bedeutet hat. Wir werden die Liebe, das Lachen und die unzähligen Erinnerungen, die sie uns geschenkt hat, für immer bewahren."
Lauren hinterlässt ihre siebenjährige Tochter Harlow, die sie mit Kenny bekommen hat. Nach dem Tod der Sängerin hatte sich auch ihr Vater Richard auf Instagram zu Wort gemeldet. Laut ihm habe seine Tochter einige Monate zuvor schlecht auf ein verschriebenes Medikament reagiert. Um welches Präparat es sich dabei handelte, verriet er nicht. Die Familie habe Lauren in dieser Zeit eng begleitet. "Als Familie standen wir alle hinter ihr und taten alles, was wir konnten, um sie zu unterstützen", schrieb er. Medizinischen Fachkräften und dem britischen Gesundheitsdienst NHS warf Richard vor, Lauren während der fünf Monate vor ihrem Tod nicht angemessen behandelt zu haben. Über das Vermächtnis seiner Tochter schrieb er: "Ich hoffe, dass man sich an sie wegen ihrer bemerkenswerten Erfolge, ihrer wunderschönen Musik und als den unglaublichen Menschen erinnert, der sie war. Ihr Vermächtnis lebt durch ihre Tochter, ihre Familie und durch die Musik weiter, die sie hinterlässt."
Bist du selbst depressiv oder hast du Suizid-Gedanken? Dann kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst du anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.






















