Herzogin Sophie (61) macht in Sachen Etikette offenbar alles richtig. Die Ehefrau von Prinz Edward (62) gilt für Benimmexpertin Laura Windsor sogar als die "wohlerzogenste" Vertreterin des britischen Königshauses. Im Gespräch mit dem Magazin Hello! legte die Gründerin der Laura Windsor Etiquette Academy nach und bezeichnete Sophie als "Geheimwaffe" der Royals. Besonders bei Auslandsreisen, bei denen sie König Charles (77) vertritt, zeige die Herzogin, was gutes Benehmen ausmacht. Sie trete stets höflich und souverän auf und nehme ihre royalen Pflichten sehr ernst. Trotzdem komme Sophie in der öffentlichen Wahrnehmung laut der Expertin oft zu kurz. Dabei genieße sie auch beim Monarchen hohes Ansehen. Ihre Verlässlichkeit habe ihr einen festen Platz im inzwischen geschrumpften Kreis der arbeitenden Royals eingebracht.
Besonders angetan haben es Laura Sophies emotionale Intelligenz und ihr Gespür für die traditionellen Umgangsformen des Königshauses. Ihre Haltung, ihr Gang und ihr gesamtes Auftreten wirkten keineswegs einstudiert. Vielmehr spiegelten sie ihren reifen Charakter und ihre Persönlichkeit wider. Im Vergleich mit Herzogin Meghan (45) wird die Etiketteexpertin sogar noch deutlicher, wie sie gegenüber Hello! betonte: "Wenn man Meghan neben Sophie stellt, nun, dann sieht man es." Die beiden Frauen seien "völlige Gegensätze". Ein weiterer Pluspunkt sei für Laura, dass Sophie bei ihrer Arbeit nie sich selbst in den Vordergrund stelle. Stattdessen nehme die Herzogin regelmäßig royale Termine wahr und setze sich für zahlreiche Organisationen ein, insbesondere für solche, die Frauen in schwierigen Lebenssituationen unterstützen. Dieses Engagement gehe in der medialen Berichterstattung bislang viel zu oft unter.
Seit ihrer Hochzeit mit Prinz Edward im Juni 1999 gehört Sophie zur britischen Königsfamilie. Ihr Mann ist der jüngste Sohn der verstorbenen Queen Elizabeth II. (†96) und der jüngere Bruder von König Charles. Dass ihre Zeit als Royal nicht immer reibungslos verlief, zeigte sich 2001. Damals wurde ein Gespräch mit Sophie heimlich aufgezeichnet, in dem sie sich unter anderem über Mitglieder der Königsfamilie und Politiker geäußert haben soll. Die Aufnahmen sorgten für ordentlich Wirbel. Mit dem Titel "Geheimwaffe" kann die Herzogin übrigens durchaus etwas anfangen. Schon im vergangenen Jahr nahm sie die Bezeichnung mit Humor, wie The Sun sie zitierte: "Es ist ja schön und gut, eine Geheimwaffe zu sein, aber wenn niemand davon weiß, ist sie vielleicht zu geheim." Ganz ungeteilt sei ihre Begeisterung allerdings nicht: Sie bezeichnete den Ausdruck als "zweifelhaftes Kompliment" und betonte, sich selbst nicht unbedingt an vorderster Front zu sehen. Da es inzwischen weniger arbeitende Royals gebe, würden einige Mitglieder der Familie heute allerdings automatisch stärker in den Mittelpunkt rücken.























