An Halloween: Meghan und Kate haben ihre Rollen getauscht

An Halloween: Meghan und Kate haben ihre Rollen getauscht

- Melina Becker
Lesezeit: 3 min
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Verkehrte Welt im Netz: An Halloween haben Herzogin Meghan (45) und Prinzessin Kate (44) anscheinend die Rollen getauscht. Während Meghan sich in diesem Jahr überraschend zurückhielt und auf die Veröffentlichung privater Familieneinblicke verzichtete, brachen Kate und Prinz William (44) mit einer royalen Tradition. Auf dem offiziellen Profil des Thronfolgerpaares gab es eine echte Sensation zu sehen: ein bislang unveröffentlichtes Throwbackfoto aus Kates privater Kamera, das den kleinen Prinzen Louis (8) im Alter von einem Jahr ganz stolz mit einem Kürbis zeigt. Royal-Autorin Dorothy Reddin sieht laut GB News dahinter in beiden Fällen eine taktische Entscheidung, sowohl bei Meghans Rückzug als auch bei Kates Veröffentlichung. Der Unterschied zum vergangenen Jahr ist deutlich: 2025 hatte die ehemalige Schauspielerin auf Instagram noch ein buntes Video von Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) gepostet. Darin waren die beiden Kinder beim Besuch eines Kürbisfeldes zu sehen. Diesen Halloweenmoment im Familienkreis machte Meghan damals bereitwillig öffentlich.

Meghans aktuelle Zurückhaltung fällt in eine Zeit, in der sie wieder verstärkt im Fokus der Medien steht. Gegen ihren Vater Thomas Markle (82) wurden schwere Vorwürfe erhoben. Diese sind bislang nicht bewiesen und Thomas weist sie entschieden zurück. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Wie GB News berichtet, könnte Meghans Social-Media-Pause pure Absicht sein, um sich in der aktuellen Situation vor weiterem Stress zu schützen. Royal-Expertin Dorothy betont jedoch ausdrücklich, dass es sich hierbei lediglich um ihre persönliche Vermutung handelt und ein offizielles Statement von Meghan fehlt. Auf der anderen Seite des Atlantiks bleibt das private Posting von William und Kate eine absolute Seltenheit: Das Thronfolgerpaar nutzt seine Social-Media-Profile im Normalfall für offizielle Mitteilungen und Berichte über Staatsauftritte, anstatt sie in ein privates Familienalbum zu verwandeln. Auch Halloween spielte bei ranghohen Royals traditionell kaum eine Rolle. Mit der sieben Jahre alten Aufnahme gelang dem Paar ein persönlicher Gruß, ohne ein aktuelles Bild der Kinder zu zeigen. Für Dorothy ist dieser Umgang mit Nähe und Privatsphäre ein Beispiel für Kates sanfte Wirkung in der Öffentlichkeit.

Nachdem sie ihre Krebserkrankung überstanden und sich Zeit zur Erholung genommen hatte, kehrte Kate nach und nach ins Rampenlicht zurück. Der Royal-Expertin Dorothy fällt dabei auf, dass die Prinzessin bei ihren Auftritten seither spürbar mehr auf Nahbarkeit und emotionale Wärme setzt. Dennoch ziehen sie und William hinter den Kulissen klare Grenzen: Die Privatsphäre ihres Nachwuchses wird eisern verteidigt – ein Schutz, der für das Paar umso wichtiger wird, je älter die Geschwister werden. Immerhin ist Prinz George (13) inzwischen 13 Jahre alt, Prinzessin Charlotte (11) elf und Nesthäkchen Louis acht. Ihre Eltern möchten ihnen ein möglichst normales Aufwachsen ermöglichen. Dass Meghan und Kate so unterschiedlich mit persönlichen Bildern umgehen, hängt auch mit ihren Positionen zusammen: Als nicht arbeitendes Mitglied der Royal Family kann Meghan selbst bestimmen, wann sie Einblicke in ihr Familienleben gibt. Kate steht hingegen als künftige Königin unter besonderer öffentlicher Beobachtung. Jede Veröffentlichung über die offiziellen Kanäle bekommt deshalb eine größere royale Bedeutung.

Collage: Herzogin Meghan, Prinzessin Kate
Getty Images, Getty Images
Collage: Herzogin Meghan, Prinzessin Kate
Herzogin Meghan beim Besuch des Royal Children's Hospital in Melbourne
Getty Images
Herzogin Meghan beim Besuch des Royal Children's Hospital in Melbourne
Prinzessin Kate besucht das Royal Marsden Hospital in London
Getty Images
Prinzessin Kate besucht das Royal Marsden Hospital in London
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