Die Ermittlungen gegen Thomas Markle Sr. (82) könnten dem Sicherheitsstreit von Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) eine neue Wendung geben. Simon Morgan, ein ehemaliger Personenschützer der britischen Royals, erklärte jetzt gegenüber Page Six, wie das zuständige britische Gremium RAVEC wohl vorgehen würde. Demnach müsste geprüft werden, inwiefern die öffentliche Aufmerksamkeit rund um Meghans Vater eine konkrete Gefahr für die Sussexes und ihre Kinder bedeuten könnte. Ausschlaggebend für den Polizeischutz seien nicht der Skandal um Meghans Vater selbst, sondern die glaubhaften Bedrohungen, die die Familie in Gefahr bringen könnten. "Die Frage wäre: Wird jemand Meghan Markle ins Visier nehmen, weil ihrem Vater vorgeworfen wird, ein Pädophiler zu sein?", gab der Sicherheitsexperte zu bedenken.
Auf den Philippinen wird gegen den Vater der Herzogin ermittelt. Ihm wird der Besitz von Darstellungen sexualisierter Gewalt an Kindern vorgeworfen. Bewiesen sind die Vorwürfe bislang nicht, es gilt die Unschuldsvermutung. Um die Gefahr korrekt einschätzen zu können, werden mehrere Faktoren unter die Lupe genommen. Dazu zählen auch Reaktionen im Internet und Dark Web, eine mögliche Zunahme negativer Zuschriften an Harry und Meghan sowie die öffentliche Wahrnehmung der Anschuldigungen. Der Streit um den Schutz der Familie zieht sich schon seit Jahren. Nachdem das Paar 2020 seine royalen Pflichten niedergelegt hatte und nach Kalifornien gezogen war, verlor es seinen automatischen, durch Steuergelder finanzierten Polizeischutz. Harry betont seither, dass Besuche in Großbritannien mit Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) ohne bewaffneten Schutz kaum sicher seien.
Im Mai 2025 scheiterte er mit einer Berufung gegen die Einzelfallprüfung seines Schutzes. Nach der Rückkehr des Paares nach Großbritannien im August erneuerten die Sussexes ihre Forderung, woraufhin RAVEC eine neue Risikoprüfung einleitete. Währenddessen bestreitet Meghans Vater die Anschuldigungen und bezeichnet sie als "kranke Lügen". Die Herzogin soll von den Vorwürfen schon seit Jahren gewusst haben. In einer von Page Six verbreiteten Stellungnahme erklärte sie: "Ich hoffe, dass nun verstanden werden kann, dass trotz der verzerrten Darstellung bestimmter Medien über die Jahre jede Distanz zu meinem Vater und meine Entscheidung, ihm keinen Kontakt zu unseren Kindern zu erlauben, nur einen Grund hatten: sie zu schützen. Ich vertraute darauf, dass die Behörden dasselbe für andere Familien taten."



























