Günther Jauch (70) spricht in einer aktuellen Ausgabe von Wer wird Millionär? ganz offen über einen unerfüllten Kindheitswunsch. Im Studio sitzt gerade Kandidat Noah Schwarz auf dem Ratestuhl und spielt um 32.000 Euro, als der Moderator plötzlich persönlich wird. Gesucht ist der Ort, an dem 1972 ein inoffizieller Geschwindigkeitsrekord von 18 Kilometern pro Stunde aufgestellt wurde. Zur Auswahl stehen eine Schwimmhalle, die Zugspitze, eine Carrera-Bahn und der Mond. Noah überlegt, ob es zu dieser Zeit überhaupt schon Carrera-Bahnen gab. Daraufhin erinnert sich Günther an seine eigene Kindheit, wie HNA berichtet. Viele seiner Altersgenossen hätten damals eine solche Rennbahn zu Hause gehabt, nur er selbst sei leer ausgegangen. Mit einem Augenzwinkern erklärt der TV-Star in der Show: "Viele Störungen, psychische Störungen bei mir, führe ich auch darauf zurück, dass ich als Kind keine Carrera-Bahn bekommen habe."
Noah reagiert darauf nur knapp: "Tut mir leid, natürlich." Wenig später entscheidet er sich tatsächlich für die Carrera-Bahn als Antwort. Damit liegt der Kandidat allerdings falsch. Richtig wäre der Mond gewesen: Im Dezember 1972 erreichte Astronaut Eugene Cernan dort mit einem Mondrover eine Geschwindigkeit von 18 Kilometern pro Stunde. Durch den Fehler fällt der angehende Medizinstudent auf 16.000 Euro zurück. Enttäuscht ist er darüber jedoch nicht, ganz im Gegenteil. Genau diesen Betrag hatte er sich vor seinem Auftritt als Ziel gesetzt. Entsprechend zufrieden verlässt Noah die Quizshow. Günther gratuliert ihm zu seinem Gewinn und wünscht dem jungen Mann zum Abschied außerdem einen guten Start in sein Medizinstudium.
Es war nicht das erste Mal, dass Günther in seiner Sendung für besondere Augenblicke sorgte. Erst in einer kurz zuvor ausgestrahlten Ausgabe war Kandidat Ruben Jochem in eine knifflige Situation geraten: Bei der 16.000-Euro-Frage hatte er unmittelbar nach dem Telefonat mit seinem Joker dessen Antwort wieder vergessen. Daraufhin griff der Moderator ein und half ihm weiter. Auch über seine Kindheit hatte Günther bereits früher offen gesprochen. 2023 bezeichnete er sich in der "NDR Talk Show" als "schwer erziehbares Kind". Seine Eltern sollen damals sogar in Erwägung gezogen haben, ihn auf ein Internat zu schicken. Da das jedoch zu teuer gewesen wäre, blieb er bei seiner Familie zu Hause. Darüber ist der Entertainer nach eigener Aussage bis heute froh.




























