WWM-Kandidat vergisst Joker-Antwort und Jauch greift ein
Ruben Jochem aus Freiburg erlebt bei Wer wird Millionär? einen ungewöhnlichen Blackout. In der Ausgabe am Montag, 2. November, vergisst der Kandidat ausgerechnet bei der 16.000-Euro-Frage den entscheidenden Tipp seines Telefonjokers. Konkret möchte Günther Jauch (70) von Ruben wissen: "Jan-Lennard Struff war – was die Weltranglistenplatzierung betrifft – schon mehrfach für kurze Zeit der beste Deutsche im: Fechten, Tennis, Schwimmen oder Golf?" Weil Ruben keine Lösung parat hat, ruft er seinen Freund Alex an. Dieser nennt am Telefon eindeutig die Antwort "Tennis", wie teleschau berichtet. Doch kaum ist das Gespräch beendet, weiß Ruben plötzlich nicht mehr, welche Antwort sein Freund ihm gegeben hat. Als der aufgeregte Kandidat deshalb zusätzlich den 50:50-Joker einsetzen will, schreitet Günther ein.
Dabei hatten die Freunde den Ablauf vor der Sendung sogar gemeinsam geübt. Alex antwortet eindeutig: "Tennis! Da bin ich mir sehr sicher. Er ist, glaube ich, aktuell die Nummer zwei hinter Zverev. Es ist auf jeden Fall ein Tennisspieler." Nach dem Auflegen ist Ruben dennoch ratlos. Gegenüber Günther erklärt er: "Das Problem ist jetzt nur, dass ich so aufgeregt war über die richtige Antwort und die Begründung, dass ich mir nicht mehr ganz sicher war, was er geantwortet hat." Der Moderator reagiert zunächst ungläubig: "Wirklich? Haben Sie es vertrottelt, ja?" Ruben bestätigt seinen Aussetzer und überlegt, einen weiteren Joker einzusetzen. "Da nehmen Sie jetzt nicht noch mal extra einen. Das wäre seelische Grausamkeit. Das hatten wir auch noch nie. Er hat gesagt: Tennis", erklärt er. Ruben vertraut auf die wiederholte Antwort und loggt Tennis ein. Die Entscheidung ist richtig: Er gewinnt 16.000 Euro und behält dank Günthers Eingreifen auch seinen verbliebenen Joker.
Wie entscheidend der richtige Umgang mit den Jokern bei der Quizshow sein kann, zeigte sich zuletzt auch bei einem anderen Kandidaten. Während Ruben dank Günthers Eingreifen einen Joker behält und die 16.000-Euro-Marke erreicht, war für Carsten Muschalle deutlich früher Schluss. Der 46-jährige Leipziger hatte sich vorgenommen, nach dem Erreichen der 500-Euro-Sicherheitsstufe bewusst offensiver zu spielen. Bereits bei der 1.000-Euro-Frage vertraute er deshalb allein auf sein Wissen und sein Bauchgefühl. Dabei standen ihm zu diesem Zeitpunkt noch alle vier Joker zur Verfügung. Ohne eine der Hilfen zu nutzen, entschied sich Carsten für eine Antwort – und lag damit daneben. Nach nur wenigen Minuten war sein Auftritt bei "Wer wird Millionär?" damit bereits wieder beendet.



























